Für Sie scheuen wir kein Risiko. In diesem Artikel wagen wir uns an drei riskante Manöver, die sich praktisch keiner unserer Kollegen trauen würde: Eine Witzseite, einen hanebüchenen Übergang und schamlose Eigenwerbung. Beginnen wir mit Manöver drei, dann haben wir es hinter uns.
Die Bahn ist aufzuhalten, von Streikposten etwa. Der Fortschritt nicht. Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen mit rund 80 anderen Fahrgästen in einer S-Bahn fest, auf freier Strecke. Zu sehen ist ein Stoppelfeld und der schweißnasse Nacken Ihres Vordermanns.
Wie gelegen käme es, jetzt abzuschweifen. Auf Webseiten etwa, die Sie von der großen weiten Welt träumen lassen. Oder vom Glück im Kleinen. Oder von vergangenen Zeiten, da alle Lokführer Beamte waren und nicht streiken durften.
An dieser Stelle sei ganz uneigennützig auf unser Mobilangebot hingewiesen: manager-magazin.de auf Handy und PDA. Das ist der Fortschritt!
Zu der Zeit, da diese Zeilen geschrieben werden, hat die Lokführergewerkschaft nur für Freitag und Montag angekündigt, die Bahn zu bestreiken. Wer weiß, wie oft Sie unser Webangebot noch unterwegs lesen müssen statt bequem am Schreibtisch. Bedenken Sie die Alternativen: Die dampfenden Drängler in der S-Bahn zum Beispiel, die Ihre einzige Unterhaltung wären.
Deshalb gab es in der Redaktion eine scharfe kontroverse um die erste Website, die heute hier vorgestellt wird, eine Witzseite. Wir fragten uns: Darf man das? Kann man sich in Deutschland darüber frei äußern? Oder wird man dann in irgendeine Ecke gestellt?
Wenn Sie die letzten drei Fragen ernst genommen haben, sollten Sie besser nicht weiterlesen. Ansonsten: Viel Vergnügen beim Abschweifen.
Lassen Sie sich nicht erwischen!
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