Hamburg – Nur ein Drittel aller gestesteten Telefonhotlines hilft Anrufern wirklich weiter. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift "Computerbild" (Ausgabe 19/2007) in einem Test von 30 Anbietern aus fünf Branchen.
Die Experten bemängelten vor allem die mangelnde Kompetenz der Mitarbeiter und die schlechte Erreichbarkeit von vielen Hotlines. Wer abends oder am Wochenende Hilfe suche, bleibe meist erfolglos.
Auch die hohen Kosten erschreckten die Tester. Bei Microsoft
zum Beispiel fielen nach Ablauf der Produktunterstützungszeit von 90 Tagen 74,97 Euro für eine Anfrage an. Teilweise sei es auch vorgekommen, dass die Unternehmen bereits die Zeit in der Warteschleife berechneten, was unzulässig sei.
Gesamtsieger des Tests war der Unterhaltungselektronik-Hersteller Trekstor, dicht gefolgt von dem Computerproduzenten Fujitsu-Siemens und der Festnetz- und Internetsparte T-Home der Deutschen Telekom
. Mit der Gesamtnote "mangelhaft" bildete der Festnetzanbieter Tele2 das Schlusslicht des Tests. Die Experten kritisierten hier vor allem, dass die Hotlinemitarbeiter trotz schlechter Auskunft massiv versuchten, Tele2-Verträge abzuschließen.
Im Bereich Hardware belegte Aldi-Lieferant Medion
Platz eins. Den Testern zufolge waren die Aussagen der Mitarbeiter äußerst hilfreich, wenn auch die Beantwortung der Fragen einige Zeit kostete. Am wenigsten waren die Experten von der Dell-Hotline überzeugt. Vor allem die Erreichbarkeit ließ zu wünschen übrig.
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