Von Simon Hage und Matthias Kaufmann
Drohung mit juristischen Schritten
Da allerdings kannte er die Änderungspläne des Managements noch nicht. "Die gehen so weit, dass hier eine Adhoc-Meldung angezeigt gewesen wäre", sagte Strenger nach der Hauptversammlung gegenüber manager-magazin.de. Es gehe nicht an, dass so etwas einem kleinen Kreis von Aktionären vorgestellt werde, die Kapitalmärkte davon aber nicht erführen. In dieser Frage ziehe er juristische Schritte in Betracht.
Sein Antrag auf Ausschüttung freilich wurde abgelehnt; mit 99 Prozent stimmten die Gesellschafter dafür, den Bilanzgewinn im Unternehmen zu belassen und nicht einmal eine Dividende auszuschütten.
Überraschend ist das Ergebnis nicht. Schließlich besitzt die Familie Greve - Vorstandschef Michael, Bruder Matthias und Vater Felix - einen Großteil der Combots-Aktien. Das Unternehmen verspricht stattdessen baldige Besserung. Im Vorstand herrsche die Zuversicht, sagt Combots-Sprecher Schwartz, die Nutzerzahl bereits im laufenden Quartal spürbar steigern zu können. Gelinge das nicht, seien "alle Optionen offen".
© manager magazin online 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH