Von Matthias Kremp
Für die Entwicklung des Windows-XP-Nachfolgers Windows Vista nahm man sich reichlich Zeit. Mit zwei Jahren Verspätung kam die Software im Januar endlich in die Läden - und liegt dort teilweise immer noch.
Vielen Anwendern sind schlicht die Preise zu hoch. 139 Euro kostet die kleinste Version - die Ultimate Edition schlägt gar mit 549 Euro zu Buche. Damit nicht genug: Vielen Anwendern sind die Hardware-Anforderungen zu hoch.
Warum sollte man in die neue Software investieren, wenn man auf dem alten Rechner doch nur einen Bruchteil ihrer Funktionen nutzen kann?
Viele Anwender verschieben den Umstieg deshalb bis zum nächsten Rechnerkauf, denn auf dem wird Vista schon installiert sein.
Zu kämpfen hat die Software aber vor allem in den Unternehmen. Trotz der hochgelobten verbesserten Sicherheit von Vista werden 90 Prozent der Bürocomputer weiter mit Windows XP ausgeliefert.
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