Hamburg - Computer gehören inzwischen zu fast jedem Haushalt dazu. Was jedoch viele nicht wissen: PCs können zu signifikanten Stromfressern werden.
High-End-PCs sind nicht nur teuer in der Anschaffung - auch ihr Betrieb kostet einiges. Rechner mit besonders leistungsstarken Grafikkarten und Prozessoren bräuchten viel Energie, warnt Benjamin Benz, Hardware-Experte der Zeitschrift "C't". Wer nicht unbedingt einen hochgerüsteten PC braucht, sollte auf einfachere und damit sparsamere Modelle zurückgreifen.
Noch besser schneiden Notebooks ab: Da die Hersteller ein großes Interesse daran haben, dass der Akku lange hält, sind die Geräte per se viel genügsamer. Zudem sind sie nicht zum Aufrüsten ausgelegt - alle Komponenten sind optimal dimensioniert. Während ein Notebook inklusive Display laut Benz nur 20 Watt verbraucht, kommt selbst ein sparsamer PC auf 75 Watt - Monitor nicht einbegriffen.
Denn nicht nur der Rechner selbst verbraucht viel Strom, auch Peripheriegeräte wie Monitor, Scanner und Drucker sind nicht unbedingt sparsam. Schon der Kauf eines neuen Flachbildschirms kann auf längere Sicht Geld sparen: Sie sind wesentlich sparsamer als herkömmliche Röhrendisplays. Generell sollten Bildschirmschoner ausgeschaltet werden, auch wenn sie noch so hübsch sind: Der Monitor bleibt durch sie im Dauerbetrieb.
Wer am Computer eine Pause einlegt, sollte ihn vorübergehend schlafen legen. Dafür gibt es zwei Modi: Standby und Ruhezustand. Im Standby-Modus bleiben die Daten im Arbeitsspeicher, und nur der Prozessor wird abgeschaltet. Der Nachteil: Bei einem Stromausfall seien sämtliche nicht gespeicherten Daten verloren, warnt Benz. Hingegen werden im Ruhezustand die Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte gespeichert. Danach ist der gesamte Rechner physikalisch aus und kann getrost vom Netz getrennt werden. Dafür dauert das Hochfahren länger, denn die Daten müssen erst wieder in den Arbeitsspeicher übertragen werden.
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