Cupertino - Sind die Märkte beim Thema Apple
inzwischen nervös? Sind Geschichten wie die folgende nur die Nebenwirkung eines Hypes, den der kalifornische Elektronikhersteller selbst erzeugt? Oder sind Blogs inzwischen tatsächlich solch ein entscheidender Faktor?
Zumindest ist dies eine Episode, die lehrt, dass man den möglichen Einfluss der freien Schreiber im Internet nicht unterschätzen sollte: Ein Blog meldet Verzug bei der Entwicklung von Apples iPhone, prompt fallen die Kurse des Elektronikkonzerns, kurzzeitig werden Milliarden von Dollar vernichtet - noch bevor alle Beteiligten verbreiten können, dass es sich bei der Blog-Nachricht um eine Ente handelt.
Nun ist "Engadget" nicht irgendein Blog, nicht eine jener mehr oder weniger privaten Tagebuchseiten, die ungezählt das Internet bevölkern. "Engadget" berichtet über Technik, ist durchaus renommiert, gehört seit 2005 zu AOL und hat eine richtige Redaktion. Thema kann alles sein, was neu, hip und vor allem elektronisch ist.
Das iPhone ist nicht irgendein Produkt. Seit Apple-CEO Steve Jobs im Januar ankündigte, mit diesem telefonierenden Taschencomputer den Markt für Handys aufzurollen, erlebt der Hersteller ein beispielloses Medieninteresse. Und das, obwohl Apple dank iPod und wachsender Marktanteile bei Computern in dieser Hinsicht verwöhnt ist.
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