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18.05.2007
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Business Intelligence

BI on the fly

Von Susanne Franke

Die Leifheit AG setzt auf ein konzernweites Management-Informationssystem. Der Hersteller von Haushaltswaren sammelt damit die Daten aus allen internationalen Niederlassungen und wertet sie zentral aus. Eine Bilanz der Systemeinführung.

Nassau - Leifheit Chart zeigen vertraut auf den Einsatz der IT zur Unterstützung der Geschäftsprozesse und der unternehmerischen Entscheidungsfindung. In diesem Zusammenhang bot der Konzern dem Vertrieb bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit, Absatz- und Umsatzanalysen IT-gestützt vorzunehmen. Den Außendienstmitarbeitern in Deutschland stand ein CRM-System mit dem dazugehörigen Statistikmodul zur Verfügung.

Frischer Wind: 2004 beschloss die Leifheit AG, die unter anderem Kaffekannen herstellt, ihr IT-System umzurüsten
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Frischer Wind:
2004 beschloss die Leifheit AG, die unter anderem Kaffekannen herstellt, ihr IT-System umzurüsten

Das System lief zentral auf einem Windows-Server und die Außendienstmitarbeiter hatten die Software mit den jeweils benötigten Datenbanken lokal auf ihren Notebooks installiert. Der Datenabgleich lief über spezielle Schnittstellen für das selbstentwickelte ERP-System. Jedem Mitarbeiter wurden die für ihn relevanten Daten per Extraktionsverfahren zur Verfügung gestellt. Die Software las die Änderungen der Stamm- und Bewegungsdaten auf einer AS/400 in Nachtjobs aus und stellte sie dem CRM-System zur Verfügung - ein Verfahren, das die wachsenden Ansprüche nicht erfüllen konnte.

"Außerdem waren die Daten im System nicht immer konsistent", berichtet Waldemar Grund, IT-Projektmanager bei Leifheit. "Das heißt, es gab unterschiedliche Zahlen auf den Notebooks der Außendienstler und dem Server in der Zentrale. Für eine exakte Ergebnisberichterstattung und darauf basierender Planung ist das auf Dauer inakzeptabel", so Grund weiter. Schließlich bedurfte die Software auf den mobilen Geräten eines erheblichen Support-Aufwands etwa bei der Verteilung von Updates.

Dieser Gastbeitrag ist im Fachmagazin "IT-Director", Heft 3/2007, erschienen

Dieser Gastbeitrag ist im Fachmagazin "IT-Director", Heft 3/2007, erschienen

Im Jahr 2004 beschloss der Konzern sein bestehendes ERP-System durch eine Standardanwendung von JD Edwards abzulösen. Um eine profitable Geschäftsentwicklung gewährleisten zu können, benötigte die Geschäftsleitung auch weltweite Absatzanalysen zu einzelnen Kunden, zu Markensortimenten sowie Umsatzvergleiche zwischen einzelnen Planungszeiträumen.

"Dies gab unter anderem Anstoß dazu, die bereits fünf Jahre lang genutzte CRM- und Statistiksoftware durch eine unternehmensweite Business-Intelligence-Lösung zu ersetzen, die außerdem den Zugriff über das Internet bot", so Grund. Das primäre Ziel der neuen Lösung bestand in der Abbildung der aktuellen Umsatz- und Absatzzahlen in ein konsistentes Management-Informationssystem (MIS).

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