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08.05.2007
 

Yahoo/Microsoft

Ein letztes Aufbäumen

Von Marleen Gründel

Die Gerüchteküche brodelt: Die beiden US-Konzerne Yahoo und Microsoft wollen ihre Zusammenarbeit offenbar verstärken oder gar fusionieren, um dem ungestümen Vorpreschen des Internetgiganten Google im Geschäft mit Onlinewerbung Einhalt zu gebieten. Der Vorstoß kommt womöglich zu spät.

Hamburg - Auf dem Börsenparkett schlug die Nachricht ein wie eine Bombe: Der Softwarekonzern Microsoft Chart zeigen bemühe sich verstärkt um eine Übernahme des Portalbetreibers Yahoo Chart zeigen, berichtete die "New York Post" am Freitag unter Berufung auf nicht näher identifizierte Quellen. Die Aktien von Yahoo legten daraufhin zeitweise um bis zu 17 Prozent zu.

Zweckbündnis: Um im Kampf gegen Google zu bestehen, könnten sich Microsoft und Yahoo verbünden
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Zweckbündnis: Um im Kampf gegen Google zu bestehen, könnten sich Microsoft und Yahoo verbünden

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass über einen Zusammenschluss der beiden US-Giganten spekuliert wird. Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren zu informellen Gespräche zwischen Microsoft und Yahoo.

Doch inzwischen hat sich die Situation geändert: Mit der Mitte April angekündigten Übernahme des Werbedienstleisters Doubleclick hat Google Chart zeigen den Druck auf Microsoft und Yahoo drastisch erhöht. Die beiden Unternehmen müssen sich dringend überlegen, wie sie dem rasanten Erfolg des Internetkonzerns auf dem boomenden Onlinewerbemarkt Einhalt gebieten können.

Zielgruppe auf dem Präsentierteller

Das Potenzial der Onlinewerbung hat Google frühzeitig erkannt. Das World Wide Web bietet Unternehmen eine ganze Palette neuer Werbemöglichkeiten. Banner, Pop-ups, Videos - und vor allem eine bessere Zielgruppenansprache als im Fernsehen oder Radio.

Schließlich zeigt der Nutzer sein Interesse für ein bestimmtes Thema bereits durch die Eingabe des entsprechenden Begriffs in eine Suchmaschine. Wer beispielsweise das Wort "Ferrari" eintippt, steht Luxusautos im Allgemeinen sicherlich nicht abgeneigt gegenüber. Ein passender Link dazu auf der Seite der Suchergebnisse würde also auf die richtige Zielgruppe treffen. Auf der Ferrari-Seite selbst lohnen sich darüber hinaus auch noch Anzeigen zu anderen Luxusartikeln, da davon ausgegangen werden kann, dass sich der Nutzer gern einmal etwas Teures gönnt.

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