5. Risikoanalyse
Wenn alle drei Teile der Finanzplanung (Gewinnplanung, Kapitalplanung, Liquiditätsplanung) stehen, müssen in einem Businessplan umfassende Sensitivitäts- und Risikoanalysen durchgeführt werden. Gründer sollten in ihrem Businessplan spätestens im Abschnitt über die Finanzplanung auf die größten Risiken hinweisen.
Es muss auch dargestellt werden, welche Annahmen der bisherigen Finanzrechnungen besonders sensitiv sind, also bei kleinen Abänderungen schon zu deutlich anderen Ergebnissen führen. Eine sorgfältige Risikoanalyse erfordert zudem das Erstellen einiger Szenarien. Schließlich ist es für Investoren wichtig, zu erfahren, welche Ausstiegsmöglichkeiten vorgesehen sind.
Businessplan: Ziele der Erstellung
6. Formale Gestaltung
Businesspläne sind Selbstinformationsinstrumente für die Gründer, aber auch Marketingdokumente für Investoren. Entsprechend müssen sie auch geschrieben werden. Ein Businessplan muss die Leser fesseln und deren Vorstellungskraft wecken. Er muss die Geschäftsidee ganz klar und einfach darstellen. Insbesondere potenzielle Investoren müssen erkennen können, dass der Unternehmensgründer sein Geschäft genau verstanden hat, dass die wesentlichen Chancen, aber auch die wesentlichen Risiken erkannt worden sind.
Der Businessplan muss in seiner Gesamtheit die Kompetenz und die Entschlossenheit der Gründer nachweisen, die Geschäftsidee erfolgreich zu verwerten. Er muss kurz sein, weil Investoren weder Zeit noch Lust haben, lange Texte zu lesen. Im Normalfall umfasst ein Businessplan nicht mehr als 25 bis 30 Seiten, es können dann noch 10 bis 15 Seiten Anhang dazukommen.
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