Von Stefan Thurow
Vor dem Start der Transformation von serviceorientierten Architekturen (SOA) stehen das Verständnis und die Dokumentation der Ausgangssituation. Erst die Ergebnisse dieser Analyse ermöglichen die Planung und bilden eine wichtige Basis für die weitere Entscheidungsfindung.
In der funktionalen Modellierung werden alle Funktionen und Unterfunktionen des Geschäftsmodells nach Geschäftsbereichen gruppiert und grafisch dargestellt. Aus dem Geschäftsmodell ist dann ersichtlich, welche Funktionen und Fertigkeiten ein Unternehmen zur Durchführung seiner Geschäftsprozesse benötigt.
Die funktionale Applikationsanalyse dokumentiert, welche Funktionen aus der zuvor durchgeführten funktionalen Modellierung des Geschäftsmodells durch bereits vorhandene Applikationen unterstützt werden. Das Ergebnis lässt sich in einer Grafik darstellen, die alle Applikationen in der einen Achse und alle Funktionen in der anderen Achse auflistet. An den Schnittpunkten lässt sich ablesen, welche bereits bestehenden Applikationen welche Funktionen unterstützen.
Dieser Gastbeitrag ist im Fachmagazin "IT-Director", Heft 1-2/2007, erschienen
Durch das Übereinanderlegen des funktionalen Geschäftsmodells und der Ergebnisse der beiden Applikationsanalysen ergibt sich nun eine funktionale und technische Karte der aktuellen Applikationslandschaft. Diese Karte deckt funktionale und technische Schwachstellen und Lücken sehr anschaulich auf.
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