Frankfurt – Das Kölner Unternehmen QSC
heizt derzeit die Gerüchteküche ein. Am Wochenende berichtete das Magazin "Euro am Sonntag", dass der Netzbetreiber womöglich verkauft werden wird.
In dem Bericht ist sogar von einem Bieterkampf zwischen Freenet
Den Aktienhaltern von QSC können die Spekulationen gefallen, denn die Übernahmefantasien beflügelten die QSC-Aktie am Montag deutlich. Zwischenzeitlich stieg das Papier um rund 7,5 Prozent.
Freenet-Chef Eckhard Spoerr werde in Branchenkreisen großes Interesse nachgesagt, berichtete das Magazin unter Berufung auf eine gut informierte, aber ungenannte Quelle. Auch Hansenet-Eigner Telecom Italia
sei interessiert. Sowohl Hansenet als auch Freenet sind bereits Kunden von QSC und vermarkten das DSL-Netz des Netzbetreibers weiter.
QSC-Großaktionär Baker Capital, der knapp 25 Prozent hält, sei bei einem guten Angebot verkaufsbereit, hieß es weiter. Von Freenet und Hansenet war zunächst kein Kommentar zu erhalten. Eine QSC-Sprecherin wollte ebenfalls keine Stellung zu dem Bericht nehmen.
QSC will Ende Februar die vorläufige Jahresbilanz für 2006 vorstellen. Das Unternehmen peilt einen Jahresumsatz von mehr als 265 Millionen Euro und ein Ebitda zwischen 15 Millionen und 20 Millionen Euro an.
manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa-afx
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