Google/YouTube-Deal
Wer bekam wie viel?
2. Teil:
Der größte Gewinner des Deals
- Der größte Gewinner des Deals ist die Investionsfirma, die den YouTube-Gründern beim Start das nötige Kleingeld gab: Sequoia Capital, wahrlich keine unbekannte Größe. Die 1972 gegründete Firma wirkt gern im Hintergrund und ist einer der begehrtesten Kapitalgeber junger aufstrebender IT-Unternehmen in den USA. Zu ihren Erfolgsklienten gehören die Klassiker Apple
, Atari, Cisco
, Oracle
und Electronic Arts
, und auch die Großen der Webindustrie. Sequoia verdiente schon am Erfolg von Yahoo
und Paypal mit (einst Arbeitgeber der YouTube-Gründer) - und nun an YouTube und Google. Das Engagement bei YouTube brachte Sequoia auf einem kleinen Umweg 941.027 zusätzliche Google-Anteilscheine im astronomischen Wert von 442 Millionen Dollar.
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Die Sequoia-Chefs ließen sich persönlich noch einmal Aktien für 48 Millionen Dollar in einen gemeinsamen Topf einzahlen. Keine schlechte Rendite für ein relativ bescheidenes Investment in einer Gesamthöhe von nur 11,5 Millionen Dollar - so viel ließ Sequoia zwischen November 2005 und April 2006 in YouTubes Kassen fließen.
- Der Hedgefonds Artis Capital Management hat dagegen bei dem YouTube-Deal eine vergleichsweise bescheidene Summe eingestrichen - 83 Millionen Dollar (Gegenwert von 176.621 Google-Aktien). Es war das zweite Investmentunternehmen, das YouTube unterstützt hatte.
Nutznießer des Deals waren außerdem zahlreiche Einzelpersonen - von YouTube-Angestellten bis zu Verwandten der Gründer, gemeinnützige Organisationen oder die Pensionskasse der Duke University.
Das vollständige Dokument ist im Internet veröffentlicht. Die tabellarische Übersicht findet sich im oberen Drittel: Einfach nach "YouTube" suchen - an der zweiten Fundstelle kann jeder im Detail sehen, wer durch den YouTube-Google-Deal wie reich geworden ist.
SPIEGEL ONLINE