Von Simon Hage
mm.de: Wieso haben Sie den Zuschlag für den Kauf bekommen - obwohl der Axel Springer Verlag mehr geboten hat?
Urban: Ich kann nur sagen, dass es andere Gebote gab, und dass wir nicht das höchste Gebot abgegeben haben. Unser großer Vorteil bestand darin, dass wir mit Holtzbrinck Ventures bereits an StudiVZ beteiligt waren. Die Gründer kannten uns und wussten, wie wir als Gesellschafter agieren.
mm.de: Wie sind Ihre langfristigen Pläne? Wäre ein Börsengang von StudiVZ denkbar?
Urban: Wir sind keine Händler. Es geht uns also nicht darum, StudiVZ weiterzuverkaufen - weder komplett noch in Teilen. Wir haben StudiVZ erworben, weil es sehr gut zu uns passt. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre, denn wir wollen die Seite behalten und zum betriebswirtschaftlichen Erfolg führen. Es gibt keine Pläne, an die Börse zu gehen.
mm.de: Ist eine weitere Expansion geplant? Nach Unternehmensangaben gibt es bereits StudiVZ-Ableger in Polen, Frankreich und Italien.
Urban: Die Expansionsstrategie ist gut und wird von uns unterstützt. Doch letztlich ist das eine Entscheidung des Managements. Wir als Gesellschafter werden das Ganze beobachten und sehen, ob die Strategie langfristig Erfolg haben wird oder nicht.
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