09.11.2006
Twitter GooglePlus Facebook

ProSiebenSat.1

Schlappe für Berlusconi

2. Teil: Höhere Kosten, höhere Umsätze

Höhere Kosten, höhere Umsätze

ProSiebenSat.1 hat unterdessen die Zahlen des dritten Quartals veröffentlicht. Der TV-Konzern hat wegen Rückzahlung einer Anleihe sowie höheren Kosten für Personal und Programm weniger verdient. Die Umsätze legten wegen der besseren Entwicklung am Werbemarkt aber zu.

Ausgaben für Blockbuster: Personal- und Programmkosten fielen im dritten Quartal höher aus
Zur Großansicht
DDP

Ausgaben für Blockbuster: Personal- und Programmkosten fielen im dritten Quartal höher aus

Das Unternehmen gab sich angesichts dieser Entwicklung für die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr optimistisch. So wird jetzt mit einem Wachstum von 5 bis 6 Prozent statt wie bisher von 4 bis 5 Prozent gerechnet. Voraussetzung ist, dass der Werbemarkt um 3 Prozent zulegt. Die Aktie gab im frühen Handel minimal nach.

Zwischen Juli und Ende September seien die Erlöse von 415,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 431,3 Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDax-notierte Unternehmen am Donnerstag mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank leicht von 59,9 Millionen Euro auf 58,7 Millionen Euro und lag damit ebenso leicht unter den Erwartungen wie der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit), der von 51,1 auf 48,9 Millionen Euro zurückging.

Das schwächere Abschneiden im operativen Geschäft begründeten die Münchener vor allem mit höheren Personal- und Programmkosten. So kletterten die Programminvestitionen von 187,8 auf 234,7 Millionen Euro. Vor allem das Flaggschiff ProSieben steckte wieder deutlich mehr Geld in so genannte Blockbuster. Außerdem erhöhten sich die Personalkosten unter anderem wegen eines Aktienoptionsprogramms um 13 Prozent auf 62,1 Millionen Euro.

Der Überschuss gab im dritten Quartal wie erwartet deutlicher nach und verschlechterte sich von 23,7 auf 13,1 Millionen Euro. Hier hatten die Schätzungen der Analysten bei 14,4 Millionen Euro gelegen.

Grund für den Ergebnisrückgang war vor allem der vorzeitige Rückkauf einer Anleihe über 200 Millionen Euro. ProSiebenSat.1 hatte diese am 31. Juli 2006 vorzeitig zurückgeführt. Die Anleihe war im Juli 2002 mit einem Kupon von 11,25 Prozent platziert worden und sollte im Juli 2009 fällig werden.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

© manager magazin online 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIO Contor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre Klinik Medführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apotheken imedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken