10.11.2006
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Virtuelle Realität

Jedes Ding ein Link

Von Anja Tiedge

2. Teil: Beetaggs jetzt auch auf Ebay-Artikeln

Beetaggs jetzt auch auf Ebay-Artikeln

Durch das Scannen der Umwelt wird der potenzielle Kunde persönlich angesprochen und zu einer Antwort aufgefordert. Der Nutzer entscheidet, ob er auf das Angebot eingeht und die Informationen abruft. Beetaggs sind somit eine neue Form von Direktmarketing.

Beetaggs bei Ebay:  Die Wabencodes können auch bei Onlineversteigerungen genutzt werden
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Beetaggs bei Ebay:
Die Wabencodes können auch bei Onlineversteigerungen genutzt werden

Doch erst bei einer flächendeckenden Verbreitung kann das Geschäftskonzept aufgehen, denn nur ein hoher Bekanntheitsgrad macht das Beetagging zu einem attraktiven Marketinginstrument. Robin Maas, Geschäftsführer von Connvision, möchte derzeit allerdings nicht einmal verraten, welche Unternehmen das System für ihre Vermarktung nutzen wollen. "Um das Überraschungsmoment auszunutzen", wie er sagt. Nach Angaben von Connvision läuft die Software derzeit auf 60 bis 70 Handytypen; das Programm unterstützt die Betriebssysteme Windows, Symbian, Java und Palm Chart zeigen.

Ein Kooperationspartner steht jedoch seit Kurzem fest. Für alle Artikel auf der Auktionsplattform Ebay Chart zeigen gibt es einen entsprechenden Beetagg. Will zum Beispiel jemand sein Auto verkaufen, kann er es bei Ebay im Internet versteigern - und gleichzeitig den entsprechenden Beetagg-Code ausdrucken und an der Fensterscheibe des Autos befestigen. Ein Handy, auf dem die erforderliche Software installiert ist, kann den Code lesen und einen Interessenten mit der entsprechenden Internetseite bei Ebay verbinden. So kann sich der Nutzer über den Artikel informieren oder gleich mitbieten.

Die Idee zum Beetagg hatte Maas vor zwei Jahren. "Als ich im Auto unterwegs war und dringend tanken musste, versuchte ich über mein Handy und das Internet, die nächste Tankstelle auszumachen", erklärt er gegenüber manager-magazin.de. Dies sei leider erfolglos geblieben. "Auf der Rückseite der Tankkarte sah ich jedoch einen Barcode." Die Idee, über einen Code die gewünschten Informationen zu erhalten, war geboren. Maas räumt ein, dass es zu dieser Zeit in Japan bereits den sogenannten Quick-Response-Code gab. An seinem Geschäftskonzept gebe es dennoch eine Neuheit. "Im Unterschied zu den Japanern bieten wir nicht nur die Technik an, sondern entwickeln auch die komplette Lösung inklusive Betreuung", sagt er.

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