Benutzername: Roland Kobald
Beitrag: Blogs sind die Zukunft für erfolgreiche Manager! Augen auf, nicht zu!
Denn: Web 2.0 ist das interaktive, soziale Netz der Zukunft/Gegenwart. Goldene Regeln des Marketing gelten hier nicht. Kundenkommunikation funktioniert hier anders. Obwohl dort und da immer wieder Unkenrufe über Web 2.0 und den zwingend dazugehörigen Blogs laut werden, lässt sich das gewaltige Marktpotential nicht leugnen. Ganz im Gegenteil zu den ewig gestrigen Meinungen, liegt die Werbezukunft im Netz.
Und auch Manager müssen dringend umdenken! Uns allen ist klar, dass in einer Leaderposition die Zeit knapp wird. Dennoch wird es zukünftig unerlässlich, dass Top-Manager einen Blog hosten. Die externe Firmenkommunikation muss auf die modernen soziotechnischen Rahmenbedingungen abgestimmt werden.
Das Zentrum der zeitgenössischen Medienkommunikation sind Plattformen wie Blogs, Second Life oder Podcasts. Sie ist enorm personifiziert. Und diesem Trend müssen Top-Manager zukünftig unbedingt Rechnung tragen. Zum einen um das eigenen Unternehmen bestmöglich in der Community zu positionieren und zum anderen um das persönliche Marketing zu forcieren. Der Marktwert des Managers steigt durch eine gute Blogperformance enorm!
US-amerikanische Top-Leute machen uns das ja täglich vor. Und wie schaut es mit den heimischen Managern aus? Leider: Manager bloggen nicht. In der Studie aus dem Jahr 2006 "Web 2.0" schreibt das Zukunftsinstitut, dass 30 Prozent der deutschen Manager schon "etwas von Blogs gehört hätten". Schreiben und lesen selbst aber nichts. 60 Prozent wissen eigentlich gar nicht was ein Blog ist. 8 Prozent lesen auch wirklich Blogs und nur traurige 7 Prozent verfolgen Blogs über ihr Unternehmen. Von den befragten Managern halten nur 3 Prozent Blogs für eine nützliche Informationsquelle. Schwindend klein ist die Aktivitätszahl: nur 1 Prozent (sic!) schreibt aktiv.
Im Gegensatz zu ihren US-amerikanischen Kollegen haben deutsche Manager das Potential, des als Egozentrikerplattform verrufenen Web 2.0 absolut nicht erkannt. JupiterResearch zufolge, werden im nächsten Jahr 70 Prozent der US-amerikanischen Großfirmen einen Corporate Blog führen. Auch unsere Top-Leute sollten mehr als darüber nachdenken. Hier ein paar Anregungen: www.top100-business-blogs.de.
Benutzername: 4dem
Beitrag: Was ist der Unterschied zwischen web 1.0 und web 2.0 ? Mit web 1.0 sind wir mit der Tür ins Haus gefallen, mit web 2.0 rennen wir offene Türen ein.
Aber web 3.0 ? Da bleibt mir nur eine Spekulation. Lernen wir vielleicht, daß offenstehende Türen keine Schlösser und keine Türgriffe mehr brauchen?
Was ist, wenn ein Windstoß Türen zuschlägt? Wehe, die Tür hat noch ein Schnappschloß, dann sehen wir aber alt aus!
Benutzername: Kirstin Walther, Geschäftsführerin Kelterei Walther GmbH & Co. KG
Beitrag: Große und auch manche kleine Unternehmen werden wohl oder übel lernen müssen, daß es extrem wichtig ist, mit seinen Kunden (Endkunden) im Gespräch zu sein. Der Kunde kauft das Produkt, nicht irgendwelche Berater oder Agenturen. Die Gefahr ist groß sich am Markt vorbei zu entwickeln, wenn man sich für die Bedürfnisse seiner Kunden nicht interessiert.
Auch Offline-Unternehmen werden NICHT auf Dauer am Internet vorbeikommen. Stichwort ist hier Information.
Der neue Internetboom verändert die Werbung von Grund auf. Lesen Sie mehr im manager magazin 11/2006 ab S. 188.
InhaltAuch wenn Ihr mir das bestimmt nicht abnehmt: Alle Kriterien, die für unseren heutigen Erfolg verantwortlich sind - wir haben erst seit Ende 2004 eine postitive Entwicklung zu verzeichnen - hatte mit Ideen, Meinungen und Kritik von Kunden zu tun. Wir haben einfach nur zugehört und umgesetzt. Bevor wir das Blog hatten, lief das per Email (aber auch telefonisch und auf dem Postweg) ab und war somit zeitintensiver als das Bloggen, weil man immer wieder neu antworten mußte. (Bloggen muß man ein Thema in der Regel nur einmal) Und wenn wir kleiner Saftladen schon vor drei Jahren fast jeden Tag Emails von Leuten bekamen, die Fragen zu unseren Produkten oder zu Fruchtsäften im Allgemeinen hatten, kann mir keiner erzählen, daß große (Lebensmittel)Unternehmen so etwas nicht bekommen.
Der Verbraucher ist interessierter und kritischer als je zuvor - auch wegen des Internets und der Informationen, die er darüber erhalten kann. Meine persönliche Erfahrung ist, daß große Unternehmen Emailanfragen gar nicht oder nicht zufriedenstellend, bzw. standardisiert beantworten. Verblüfft haben mich bisher nur kleinere Unternehmen. Und: In Deutschland kann man seine Kunden ganz, ganz leicht verblüffen. Sogar wenn man eine Beschwerde über einen Produktfehler einfach nur beantwortet. Wirklich! Man hat das Gefühl, daß der Kunde schon zufrieden ist, wenn man einfach nur mit ihm "spricht", selbst wenn er sehr wütend war.
Benutzername: PeterO
Beitrag: Das hat uns allen noch gefehlt! Nach "DsdSS" und "Top Dog" noch ein Quäntchen mehr zur allgemeinen Volksverdummung. Als ob wir täglich nicht schon genug (Fehl-)Informationen serviert bekommen. Wenn interessiert schon Tante Ernas Geburtsfeier in Pusemukel?
Ich kann mich da der Aussage von Jean-Remy von Matt nur anschließen: digitale Umweltverschmutzung!
Benutzername: oge
Beitrag: Web 2.0 ist doch nur 0.2 bew von hinten!
Benutzername: von Brünken
Beitrag: Ich kann dem, was Jean-Remy von Matt von sich gegeben hat, dass Blogs bzw. Weblogs "Klowände des Internets" sind, wenig hinzufügen. Nach meiner Sicht und Erfahrung (35 Jahre IT) degeneriert das Web allgemein zu einer Form des "Shit-Recycling", wo über RSS-Feeds Inhalte tausendfach wiedergekäut werden. Zu einer Arbeitsleistung im klassischen Sinne, also "10 Prozent Inspiration und 90 Prozent Transpiration" (über die prozentuale Verteilung lässt sich streiten) scheint kaum noch einer in der Lage zu sein. Das Web degeneriert zu einem Trittbrettfahrer-Spektakel.
Benutzername: odeldideldei
Beitrag: Zukunftsmarkt oder Forum für Egozentriker? In der Frage ist schon die Antwort. Dass das Mitmach-Internet ein Zukunftsmarkt für die Werbebranche ist, kann man bei der Zugriffsrate kaum bestreiten. Der Drang, sich in den Mittelpunkt zu stellen, wird ja in unserem Casting-Zeitalter zu Genüge gefördert.
Die Gleichung: Mensch + Egozentrik = Zukunftsmarkt
Benutzername: Daniel
Beitrag: Wo bitteschön ist bei Youtube, Blogs und wie sie alle heißen, die Wertschöpfung? Auf einmal macht es *plopp*, die Blase platzt ein weiteres Mal und alle wundern sich. Verrückte Welt!
Wenn's nicht so bitter wäre, dass hart arbeitende (produzierende oder dienstleistende) Unternehmen ums Überleben strampeln, während andere mit einer netten "Website" Milliarden scheffeln, müsste man darüber lachen!
Benutzername: Y. Winkler
Beitrag: Ich halte blogs für eine machtvolle Waffe. Wenn sie gezielt eingesetzt wird, hat sie ein Ausbreitungspotential und eine Öffentlichkeit, die ihresgleichen sucht. Rebellisch meinetwegen, aber egozentrischer Selbstreflektierer halte ich für sehr kurz gegriffen. Wenn der Blog ein Ziel hat, und das wird auf hohem Niveau und konsequent verfolgt, wird ein Blog zu einer Öffentlichkeit, mit der man rechnen muss. Ich verweise als Beispiel auf www.rsv-blog.de, den Rechtsanwälte gegründet haben, um das Gebaren der Rechtschutzversicherungen einer großen Allgemeinheit zur Kenntnis zu geben.
Benutzername: HPK
Beitrag: Abwarten! Viele Initiativen haben "klein angefangen". Z.B. auch Wikipedia. Das sind die, die man am Anfang ausgelacht hat und die, die gerade Brockhaus Co. das Fürchten lehren.
Benutzername: alkofax
Beitrag: Ich bin überrascht wieviel Inkompetenz sich zum Thema Web 2.0 in den Köpfen deutscher Manager angesammelt hat. Was ich darin lese ist vor allem Angst. Die meisten scheinen immer noch nicht verstanden zu haben, dass die sogenannte "Blase" von "Damals" doch "nur" eine Börsenblase, aber keine inhaltliche war. Zuviele Nichtskönner hatten damals Businesspläne gezaubert, und nichts verstanden, aber Geld von unfähigen Investmentbänkern bekommen. Alle Modelle von Damals, haben Ihre Erwartungen weit übertroffen! Google, Amazon, EBay um nur die viel zitierten zu nennen, sind in wenigen Jahren mehr Wert geworden, als alle deutschen Automobilhersteller zusammen. Und dabei fängt es doch erst an.
WIKIPEDIA, YouTube oder Blogs sind doch nur ein kleiner, sichtbarer Fingerzeig einer massiven, wirtschaftlichen Revolution. Kernpunkt dieser Revolution ist die Schaffung schonungsloser und augenblicklicher Transparenz. Die Zeiten, in denen man durch die Zurückhaltung von Informationen einen Vorteil in Geld ausdrücken konnte sind bald vorbei. es ist Kreativität gefragt. Genau das sollte die Aufgabe der Manager sein: Geschäftsmodelle auf einer forstschrittlichen Entwicklung zu kreieren. Viele können das nicht oder sind zu träge. Daher vielleicht auch die Angst und die unqualifizierten Beiträge. WIKIPEDIA jedenfalls hat innerhalb von wenigen Jahren die beste Enzyklopedie der Welt aufgebaut, wissenschaftlich bestätigt. Und WIKIPEDIA hat binnen Minuten einen großen Vierenangrif abgewehrt...Sind Ihre Leistungen und die Ihrer Unternehmen so gut, liebe Kritiker, wie das geballte, vernetzte Wissen der Welt?
Benutzername: Hans im Glueck
Beitrag: Alles Internetsuelze?
Wer bei Web 2.0 nur an Internetsülze denkt, schiesst zu kurz. Wikipedia hat gezeigt was moeglich ist. So etwas kann man auch in Unternehmen aufbauen. Nachdem man verzweifelt versucht hat das Corporate memory aus Emailboxen und von Fileservern auf zentral verwaltete Webseiten zu verlagern, gibt es mit Wiki Tools die jeder bedienen kann und das auch jetzt tut.
Blogs geben zB Executives die Moeglichkeit einer breitere Kommunikation. Tags und technokrati helfen einem alles zu filtern und zu organisieren. Die Chefs koennen natuerlich weiter Memos schreiben und sich einem oeffentlichen Kommentar entziehen.
Aber vielleicht dauert das Ganze doch noch und das schoene Wissen wird mit Hr. vJung hinter irgendwelchen Klowaenden verschimmeln ohne geteilt zu werden. Das merkt dann aber auch keiner, weil Hr v Jung nicht Teil von social networks ist und er auch von keinen alten Freunden aus Schul- oder Unizeit wiedergefunden wird. Die Welt ändert sich jedenfalls, egal ob der YouTube Deal zu teuer war oder nicht.
Benutzername: CIO-Blogger
Beitrag: alarm:clock euro (www.thealarmclock.com) hat eine Liste von Web 2.0-Projekten aus Deutschland zusammengestellt, die Sevev Eppert (www.sven-eppert.de) noch um weitere Beispiele ergänzt hat. Damit dürfte die Übersicht recht umfassend sein. Auch jenseits von Plazes, OpenBC, Mabber und Quipe gibt es hier zu Lande recht interessante Anwendungen. Beispielsweise die neue Reisesuchmaschine (www.kinkaa.de), die knapp 100 Reisedatenbanken durchsucht und sofort Ergebnisse anzeigt. Oder die Ajax-basierte Hotelreservierung paguna.com (www.paguna.com). Allerdings fällt auch auf, dass viele der deutschen Web 2.0-Lösungen mehr oder minder gelungene Clones von entsprechenden Projekten aus den USA sind. Wo bleibt da der berühmte deutsche Erfindergeist?
Benutzername: Th Fuegner
Beitrag: Ich vermute, Web 2.0 wird überschätzt. Der Input des Einzelnen (Web) ist derselbe wie der Output: Web.
Wo ist die WERT-Schöpfung? Und den kann man nicht essen. Schauen wir uns an, was das Netz (1-2.0) geben kann:
Konzentration- WISSEN (i.S. von kontext-relevanter Information) braucht Struktur. Und dazu braucht es Content- Engines, die immer wieder von einem übertroffen werden: Google. (Web 1.0)
Zerstreuung- UNTERHALTUNG Die ist an Rechte gebunden, weswegen die GEMA versucht, YouTube in die Suppe zu spucken. (Was die Bundesliga schon (erfolgreich!) länger macht.)
Zwischenmenschliche KOMMUNIKATION DA sind Überraschungen möglich. Partnerbörsen könnten eine neue Dynamik entfalten, auch Hersteller- Kunden- Kommunikation könnte innovativer werden. Wär doch schön, wenn man nicht erst bei CIAO.com erfahren würde, wie die Verbraucher denken...
Was kann Web 2.0 neu? 1:1- Daddeln. Brot und Spiele, bitte sehr, das wollten wir doch. Bin gespannt auf den nächsten Counterstrike Mörder ...
Benutzername: Andreas F.
Beitrag: Mein Fazit der Beiträge zu dieser Frage auf http://blog.ins.de/Aktuell-2006/web-2-0-deutsche-manager-haben-angst-davor.html lautet: Deutsche Manager scheinen Angst vor Web 2.0 zu haben, weil sie Web 2.0 nicht verstehen, die größer werdende wirtschaftliche Bedeutung von Web 2.0 aber erahnen.
Benutzername: Roland
Beitrag: Es beschleicht mich der Eindruck, dass Emotion und sachliche Analyse bei diesem Thema offensichtlich selten getrennt werden können. Da paart sich Zukunftsangst mit Neid, Egoismus und schlichter Unwissenheit. Nicht selten wird das Web 2.0 Kind gleich mit dem Bade ausgeschüttet. Es gibt nicht DIE Web 2.0 Welt. Es gibt - wie überall im Wirtschaftsleben - substanzielle und substanzlose Projekte, welche durch kaufmännisch sachliche Betrachtung erkannt werden könnten. Warum rechnen sich Unternehmensbewerter in klassischen Märkten gerne den Wolf, während bei Web-Companies doch eher Phantasie und weiche Faktoren den Ausschlag geben? Wie kann Google sonst mit gesundem kaufmännischen Verstand ernsthaft 1,6 Milliarden Dollar für Youtube ausgeben-in Kenntnis der bestehenden Rechte- und Urheberprobleme bzw. nicht belastbarer Ertragsmodelle-?
Solange es keine vernünftige Wertermittlung für WEB 2.0 Geschäftsmodelle gibt und Investoren meinen, mit Geld Communities und damit Werbekunden kaufen zu können, solange wird es auch Investitionsblasen geben. Nicht, weil die gekauften Web 2.0 Startups nichts Wert sind, sondern weil das Verhältnis schlicht nicht stimmt und damit die Überlebenschance für viele Startups am Ende nicht steigt sondern sinkt.
Benutzername: Excellence-Blog
Beitrag: Web 2.0 ist ein Pseudo-Wort, das zunächst nur eine Beobachtung wiedergibt. Das Netz ist seit seinen Anfangstagen interaktiver geworden und bietet mehr und mehr Menschen eine Plattform. Vor 6 Jahren hätte niemand gesagt, Ebay ist eine Web 2.0-Plattform.
Heute passt das Unternehmen genau ins Bild. Mitmachen ist nun einmal spannender, als einfach nur zusehen. So ist es auch erklärbar, dass z.B. Blogs eine ganz eigene Dynamik entwickeln.
Dabei muss es nicht immer um Millionen Besucher gehen. Als Selbständiger habe ich vor einigen Monaten einen Fach-Blog zum unternehmerischen Entscheiden gestartet und kann inzwischen auf 1.500 regelmäßige Leser stolz sein. Ohne die Möglichkeiten der Blogosphäre (Community der Blogger) wäre mir dies sicherlich nicht so einfach gefallen.
Insofern kann ich sagen, dass Web 2.0 für mich jedenfalls funktioniert, denn ich bekomme darüber inzwischen regelmäßig Kundenanfragen.
Benutzername: Watzenböck Max
Beitrag: Der Computerbenutzer wird zum Content Manager. Warum gilt dies (drezeit noch nicht) für die deutsche Politik?Das erste österr. Politikwiki www.landesergierung.at und sein Partner www.korruption.at sind nachahmenswerte Vorbilder.
Benutzername: Collaboration 2.0
Beitrag: Zensur vs. Digitaler Muell
Web 2.0 als 'Hype Term' wird in den Beitraegen mitunder verschieden verwendet, Wikepedia dazu: Web 2.0 [...] refers to a supposed second-generation of Internet-based services [...] that emphasize online collaboration and sharing among users. Sogenannte Fakten, Meinungen, Wahrheiten, Ereignisse werden nicht dadurch bedeutsamer/ richtiger/falscher, dass sie durch ein bestimmtes Medium oder eine bestimmte Quelle verbreitet werden.
Wenn dies stimmt, dann ist die Deutung dem Zuschauer, -hoerer, Leser ueberlassen, und es gibt keine absolute Wahrheit, nur noch die 'wisdom of crowds'. Und es ist jedem Nutzer ueberlassen, dies als digital trash zu bezeichnen und abzuschalten (Klingt wie roter Knopf an der TV- Fernbedienung) oder eben zur Meinungsbildung beizutragen. Da der Anbieter der Kollaborationsumgebung den Kanal zum Konsumenten eroeffnet, ist es kommerziell so interessant.
Und Anbieter, die ihr Geld nur damit verdienen, einen 'gepachteten' Zugang zu Information zu haben, und diese dann 'autorisiert' veroeffentlichen, werden dies folgerichtig nicht moegen und dagegen Geschuetze auffahren.
Benutzername: Internetnomade
Beitrag: Interessant wie kontrovers das Thema diskutiert wird! Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass der Begriff Web 2.0 so schwammig ist. Man mutmaßt ja bereits über die Nachfolge namens Web 3.0 (Tomorrow und Spiegel-online).
Zum Thema Blogs macht die Universität Leipzig in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com übrigens grade eine Umfrage zum Thema Blognutzung und Glaubwürdigkeit von Blogs. Bin gespannt auf die Ergebnisse, zumal durch die Auswertung durch die Uni ja wenigstens ein Midestmaß an Glaubwürdigkeit gewährleistet ist.
Wer zu Thema Thema was zu sagen hat, findet die Studie auf www.ask.com und auf www.blogstudie2007.de.
Benutzername: jabbadoo
Beitrag: Web 2.0 ist eine Luftblase, wenn man Werbeagenturen und Berater ohne Fachwissen an die Sache heranlässt - zurzeit leider DER Trend.
Web 2.0 ist ein Erfolg, wenn man die Wertschöpfung umstrukturiert und die altbekannten Mechanismen nutzt. Am Web Zwo gibts nämlich nichts Neues. Jedenfalls nichts, was Fachleute nicht schon längst kannten.
Das Ganze ist nur als Schlagwort für Werbefuzzis zusammengefasst worden und jeder hüpft auf den Trend auf.
Ich gehe aber einen Schritt weiter. Wir haben unter http://www.web-3-null.de, also web 3.0 ein werbefinanziertes Blog gestartet, das Tipps, Tricks und Geläster zum Onlinemarketing enthält. Läuft sehr gut, mit den Mechanismen von Web 3.0 ;-)
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