Hamburg - Web 2.0 hat sich zu einem neuen Modewort entwickelt. Doch so harmlos es klingt, so kontrovers verlaufen die Debatten über das Internet zum Mitmachen. Sind Online-Gemeinschaften wie YouTube die Kommunikations- und Werbeplattformen der Zukunft? Oder formiert sich derzeit nur eine neue, gewaltige Internetblase? Welche Rolle spielen Weblogs?
Die Meinungen gehen weit auseinander. Für heftige Diskussionen sorgte die Aussage von Jean-Remy von Matt, Chef der Werbeagentur Jung von Matt, der Weblogs pauschal als "Klowände des Internets" bezeichnete.
Durch die Blogs geisterte auch ein Zitat von Lars-Christian Cords, Partner der PR-Agentur Fischer-Appelt: "99 Prozent dessen, was das Web 2.0 ausmacht, ist immer noch das Ergebnis egozentrischer Selbstreflektierer."
Mit einer etwas dezenteren Aussage reihte sich auch Bertelsmann-Chef Gunter Thielen in die Gruppe der Skeptiker ein: Im Internet sieht er zwar Wachstumschancen, kritisiert jedoch die hohe Bewertung einiger Internetfirmen: "Wir stecken schon wieder mitten in einer Preisblase".
Der neue Internetboom verändert die Werbung von Grund auf. Lesen Sie mehr im manager magazin 11/2006 ab S. 188.
InhaltSchreiben Sie uns Ihre Meinung zum Web 2.0. Wir werden Ihre Zuschriften dann gebündelt auf unsere Seiten stellen.
© manager magazin Online 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH