Von Hadi Stiel
Hamburg - "Wenn Unternehmen so lange warten, bis sie sich den Kauf der geeigneten Hard- und Software leisten können, laufen sie Gefahr, nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein", warnt der IDC-Analyst William Roch. Er bricht damit eine Lanze für IT-Leasing.
Der massive Trend zur Sprach-, Daten- und bald Videokonvergenz über das IP (Internet-Protokoll) und der durch den Umstieg auf diese Technologie entstehende Investitionsbedarf macht den Unternehmen zusätzlich Druck, sich über die Finanzierung ihrer IT Gedanken zu machen. Dabei sind die Entscheider vor allem darauf aus, hohe Startinvestitionen zu minimieren, idealerweise ganz auszuschließen. "Managed Services und flankierende Managed Security Services spielen in diesem Kontext für die Entscheider eine immer prominentere Rolle", registriert Götz Ulbrich, Senior Manager IT-Strategie beim Beratungshaus Unilog Management, den Trend bei VoIP (Voice-over-IP)-Migrationsprojekten.
Die Perspektive der Unternehmen, über Managed Services hohe Einstiegsinvestitionen zu umgehen und anschließend Personalkosten einzusparen, lässt die Marktprognosen in den Himmel schießen. Das Beratungsunternehmen Broad Group setzt für Managed Services und Europa in 2011 ein Umsatzvolumen von 6,2 Milliarden Euro an – dreimal soviel wie in 2005. IDC geht weltweit bereits für 2007 von 21,7 Milliarden US-Dollar für dieses Marktsegment aus. Und die Anbieter von VoIP-Hard- und -Software? Sie rüsten die Provider für den prognostierten Run auf multimediale Managed Services hoch.
Dieser Gastbeitrag ist im Fachmagazin "IT-Director", Heft 6/2006 erschienen
Nextira One hat seine Managed Communication Services (MCS) im VoIP-Umfeld gerade gestartet. 50.000 User, so prognostiziert Nextira-Geschäftsführer Helmut Reisinger, werden bis Ende des Jahres den Dienst nutzen.
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