Hamburg - Anders als noch in den ersten Jahren der Cebit liegt die Dynamik der Innovation nicht mehr bei der Hardware. Zwar müssen die Geräte praktisch und einfach zu bedienen sein. Die eigentliche Intelligenz aber liegt in der Software, und auch die zieht es ins Web. Der Internet-Browser stellt nicht nur Texte und Bilder dar, sondern dient als Plattform für immer komplexere Computerprogramme.
Auf diesen Trend reagiert auch Software-Marktführer Microsoft
Wichtigster Trend bei der Business-Software ist die "Service-Oriented Architecture" (SOA). Damit wird die Interaktion von Software-Bausteinen im Internet bezeichnet, die sehr flexibel gestaltete Dienste für vielfältige Unternehmensanwendungen bereitstellen - gleichgültig ob unter Windows, Linux oder auf einem Mac von Apple
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Das Telefonieren übers Internet, eines der wichtigsten Themen der Cebit 2005, hat inzwischen im Massenmarkt Fuß gefasst. Jetzt zeigen Spezialanbieter wie Sipgate Bildtelefone und Handys mit "Voice over IP".
Nicht nur Menschen und Software-Bausteine kommunizieren im Internet. Die drahtlose Funkchip-Technik RFID verbindet auch Dinge aller Art über das Netz. Die "Radio Frequency Identification" organisiert den Eintritt ins WM-Stadion, die Postverteilung im Unternehmen oder den Ski-Verleih im Winterurlaub.
Auf einem Stand des Handelskonzerns Metro
zeigt das Netzwerkunternehmen Cisco
zusammen mit dem RFID-Spezialisten Intermec, wie die Daten von einzelnen Produkten über mehrere Stationen einer Handelskette ausgetauscht werden. Und der Hersteller Vorwerk präsentiert im "Future Parc" einen Teppichreinigungsroboter, der mittels RFID gesteuert wird. Ein erstmals auf der Cebit eingerichteter Ausstellungsbereich RFID soll auch auf Bedenken des Datenschutzes eingehen.
Unter dem Motto "Digital Living" gibt es in Halle 27 einen eigenen Schwerpunkt zur Unterhaltungselektronik. Zu den Themen gehören das Zusammenwachsen von Fernsehen, PC und Internet sowie das hochauflösende Fernsehen HDTV, dessen Anbieter sich von der Fußball-WM entscheidenden Impulse erhoffen.
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