Von Ursula Schwarzer und Anne Preissner
Hamburg - Jürgen Samuel und Kenichi Yoda verlassen zum 1. April die Sony-Geschäftsführung. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (17. Februar) erscheint.
Samuel, der bislang für den Infrastrukturbereich zuständig ist, wird künftig in ähnlicher Funktion für die Europa-Zentrale arbeiten. Yoda kehrt nach Japan zum Mutterhaus
Deutschland-Chef Manfred Gerdes bleibt zwar formal im Amt, wird aber weitgehend entmachtet: Gerdes muss die Verantwortung für die beiden wichtigen Funktionen Vertrieb und Marketing an den neuen Geschäftsführer Yoshiyuki Nogami abgeben.
Nach Aussagen von Insidern wird Gerdes vorgeworfen, er habe die vorgegebenen Planzahlen nicht erreicht. Sony-Manager schätzen, dass das Unternehmen im Ende März zu Ende gehenden Geschäftsjahr bei einem auf 750 Millionen Euro geschrumpften Umsatz einen Verlust von 30 bis 40 Millionen Euro erwirtschaften wird.
Auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung wird die Zahl der deutschen Sony-Mitarbeiter von knapp 600 auf rund 450 Beschäftigte sinken. Ein Sozialplan wurde bereits erstellt.
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