Von Mathias Jacobi
Festgekettet an den Großrechner
Aber die CIOs von heute treten dabei oft ein schweres Erbe an - die Legacy-Datenbanken sind an den Großrechner gebunden: Bis auf Adabas C von der Software AG sind alle pre-relationalen Datenbanken nur auf dem Mainframe verfügbar. Die Portierung und das Rehosting von Mainframe-Anwendungen, eine oft genutzte Option, um Plattformen und Datenbanken im Rechenzentrum zu konsolidieren, stehen damit in der Mehrzahl der Fälle dem CIO nicht mehr zur Verfügung.
Großerechner der neueren Generation: Hewlett-Packard Superdome
Die relationalen Datenbanken hingegen sind heute auf allen relevanten Plattformen verfügbar und ohne Einschränkungen in der Lage, transaktionsintensive Anwendungen mit Tausenden von Nutzern und Multi-Terrabytes von Daten zu verarbeiten. Die Zugriffe auf die Daten sind mit SQL standardisiert und sie bieten viele unverzichtbare Schnittstellen. Die Gartner Group kommt zu dem Ergebnis, dass Anwender pre-relationaler Datenbanken Migrationspläne auf relationale Datenbanken entwickeln sollten.
Inzwischen gibt es Unternehmen, die sich auf die Migration von Anwendungen und pre-relationalen Datenbanken auf ihre relationalen Nachfolger spezialisiert haben. Sie versprechen, in überschaubaren Projekten und ohne Eingriff in die Anwendungen entsprechende Migrationen sicher durchzuführen.
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