15.12.2005
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Gedas

Vorteil T-Systems?

Spekulationen über den Verkauf der Volkswagen-Tochter Gedas machen die Runde. Angeblich soll der IT-Dienstleister noch vor Weihnachten in neuen Händen sein. Unklar ist jedoch, welche Unternehmen noch im Bieterverfahren sind.

Frankfurt am Main - Der Autokonzern Volkswagen Chart zeigen kommt angeblich bei seinen Bestrebungen voran, die IT-Tochter Gedas zu verkaufen. Möglicherweise wird der IT-Dienstleister noch in diesem Jahr verkauft. Dieser Meinung ist zumindest die "Financial Times Deutschland". Noch vor Weihnachten soll die Tochter in neue Hände kommen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise.

VW: IT-Dienstleister Gedas steht kurz vor dem Verkauf
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DDP

VW: IT-Dienstleister Gedas steht kurz vor dem Verkauf

Laut dem Bericht seien noch T-Systems und der US-Konzern Electronic Data Systems (EDS) Chart zeigen im Rennen um Gedas. Der Kaufpreis habe sich bei rund 450 Millionen Euro eingependelt. "Keine Stellungnahme zu diesem Bericht", heißt es gegenüber manager-magazin.de bei VW.

Informationen von manager-magazin.de zufolge, ist jedoch EDS inzwischen aus dem Rennen ausgestiegen. T-Systems gehöre weiterhin zum Bieterkreis, heißt es in Branchenkreisen. Das gleiche gelte für die kanadische CGI Group. Zu den Interessenten sollen zudem auch Hewlett-Packard (HP) Chart zeigen und Affiliated Computer Services (ACS) Chart zeigen aus den USA gehören. Zuletzt verlautete es aus Kreisen, der Verkauf von Gedas werde erst Anfang kommenden Jahres über die Bühne gehen. Große Chancen werden vor allem T-Systems eingeräumt. Schon das US-Fachblatt "Kennedy Information" sah die Telekom-Tochter im Vorteil.

VW hatte Gedas und den Autovermieter Europcar im vergangenen Herbst zum Verkauf gestellt. Der IT-Dienstleister setzte im vergangenen Jahr rund 570 Millionen Euro um, den größten Anteil davon allerdings mit VW selbst. Für Europcar sollen der "FTD" zufolge derweil mehrere Offerten von Finanzinvestoren bei VW vorliegen. Der Verkauf solle bis spätestens April 2006 abgeschlossen sein. Im Gespräch sei ein Preis von bis zu 2,5 Milliarden Euro.

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