Mehr Nordeuropa, weniger Westeuropa
Der Anteil westeuropäischer Firmen sank gegenüber 2004 um 11 Prozentpunkte auf 61 Prozent. Nordeuropa hat seine Präsenz im selben Zeitraum auf 25 Prozent erhöht. Auch Unternehmen aus dem Mittleren Osten und Afrika konnten ihren Anteil dieses Jahr deutlich steigern.
Eine Umfrage unter den CEOs der 500 wachstumsstärksten EMEA-Unternehmen ergab, dass die Unternehmenslenker optimistischer denn je in die Zukunft blicken: Rund 82 Prozent zeigten sich "sehr" oder "extrem zuversichtlich", das derzeitige Wachstum im kommenden Jahr halten zu können.
Personalbeschaffung und -entwicklung gelten dabei als wichtigste betriebliche und persönliche Herausforderung der CEOs. Um ihre Mitarbeiter zu motivieren, bietet die Mehrheit der Unternehmen Gleitzeit, Aktienoptionen oder andere Formen motivationsfördender Unternehmensbeteiligungen an.
Für die kommenden drei Jahre gelten Internet und IP-Technologie für die Unternehmenschefs als die Segmente mit dem größten Wachstumspotenzial. Schon jetzt wird mehr als die Hälfte des geplanten Umsatzes mit IP-basierten Anwendungen gemacht.
"Die Signale, die wir dieses Jahr erhalten haben, sind eindeutig positiv: Vertrauen in Wachstum, in das Potenzial der IP-Technologie und in die Mitarbeiter, von denen das Wachstum der Hightech-Branche in erster Linie abhängt", sagte Deloitte-Geschäftsführer Dieter Schlereth.
© manager magazin online 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH