Von Sebastian Asendorf und Lothar Kreil
Reibungsloser Umzug
Diese homogene Architektur war die Voraussetzung für eine Zusammenfassung von Diensten und die Schaffung wirtschaftlicher Fallback-Szenarien. Der geringere Wartungs- und Betriebsaufwand für das konsolidierte Rechenzentrum war zudem die Voraussetzung, um mit einer kleinen Mannschaft den Rechenzentrumsbetrieb sicherzustellen. Auf der Client-Seite waren vor allem die Umstellung auf Windows XP und die Einführung neuer Dienste ein Fortschritt für die User, die eine bessere Verfügbarkeit der IT erfahren.
Im Zeitraum von Anfang September bis Ende November zog das Rechenzentrum um. Die erste Planung sah bis dahin auch die Umstellung der weltweiten Standorte auf das neue Environment vor. Dies erwies sich aber schnell als nicht durchführbar, so dass für die Client-Umstellung Januar 2005 als Zieltermin angestrebt wurde.
Entscheidend für die Einhaltung dieses Zeitplans und für den fast unterbrechungsfreien Betrieb des Rechenzentrums war eine detaillierte und gründliche Planung. Der Umzug wurde für jeden Server und jedes wesentliche Asset einzeln geplant.
Dieser Aufwand hat sich rentiert, denn nur dadurch konnte der teils erhebliche Verzug bei der Lieferung von Hardware und der Bereitstellung des Internetzugangs am neuen Standort des Rechenzentrums aufgefangen werden. Für die Umstellung der dezentralen Standorte wiederum wurden separate Detail-Ablaufpläne und Checklisten erstellt, die für weitgehend reibungslose Umstellungen sorgten. Damit diese Transition "in time and budget" gelingen konnte, waren einige Voraussetzungen erforderlich. Die persönlichen Perspektiven für die IT-Mitarbeiter haben allem voran eine wichtige Rolle für die Motivation gespielt.
Der Nutzen des Gesamtprojekts lässt sich an drei wesentlichen Punkten festmachen:
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