Von Konrad Meier, TDS
Knapp drei Viertel der Unternehmen haben bereits einen Teil ihrer IT ausgelagert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von IDC. Befragt wurden im dritten Quartal 2004 Entscheider aus 300 der weltweit größten Unternehmen in Europa, Nordamerika und Asien.
Outsourcing: Grundsätzlich können alle IT-Anwendungen und -Prozesse an externe IT-Dienstleister ausgelagert werden
Firmen entwickeln und betreuen ihre Anwendungen häufig weiterhin selbst, da sie die Abbildung ihrer Geschäftsprozesse in den Anwendungen als marktdifferenzierend einstufen. Im reinen Betrieb von Server und Anwendungen dagegen sehen Großkonzerne keinen Wettbewerbsvorteil mehr und neigen zunehmend zur Auslagerung des IT-Betriebs samt der IT-Infrastruktur.
Grundsätzlich eignen sich alle IT-Anwendungen und -Prozesse für Outsourcing. Was letztendlich realisiert wird, hängt maßgeblich von der jeweiligen IT-Strategie ab, dem Potenzial für Prozess- beziehungsweise Qualitätsverbesserungen und natürlich den damit verbundenen Kosteneinsparungen.
Artikel: Dieser Beitrag ist im Fachmagazin "IT-Director", Heft 4/2005 erschienen
Von großer Bedeutung ist auch die Qualität. Ein externer Service-Anbieter erbringt aufgrund seiner Spezialisierung viele Leistungen in einer Qualität, die sich intern oft nicht realisieren lässt: schnell, sicher, hochverfügbar und auf Basis von Service-Levelvereinbarungen auch mess- und nachvollziehbar.
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