Surf-Fallen sind der nächste Trick
Immerhin, gewisse Grenzen sind dem Bot-Unwesen gesetzt. So hat Symantec seit Sommer 2004 einen Rückgang der reinen Masse infizierter Rechner registriert, was die Fachleute vor allem auf das Servicepack 2 für Windows XP zurückführen, das via PC Firewall und Sammel-Patches den Bot-Überfällen Einhalt geboten hat.
"Allerdings sorgt die konstante Entdeckung neuer Sicherheitslücken dafür, dass ständig weitere Rechner kompromittiert werden können", meint Holz. Und wenn der Weg über Personal Firewalls versperrt sei, gingen die Angreifer eben dazu über, die PCs via Schwachstellen im Browser und infizierte Webseiten zu entern.
Der Experte geht zudem davon aus, dass einige Bot-Netze bloß deshalb kleiner werden, um nicht zu sehr aufzufallen. Und gerade die Profis würden permanent an den eingesetzten Techniken feilen, um sich einer Beobachtung und Kontrolle zu entziehen.
Fischer bestätigt dies: "Script-Kiddies legen oft ein auffälliges Scan-Verhalten an den Tag und tun wenig zur Absicherung. Profis dagegen bauen kleine, unauffällige und sogar bewachte Bot-Netze, um eben Cash zu machen."
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