Hamburg - Nach Informationen der "Computerwoche" will Ex-Hacker Kim Schmitz mit einer neu gelaunchten Web-Site unter dem drastischen Namen http://www.kill.net die Geldquellen von potenziellen Terroristen auffinden und einfrieren.
Wie der Multimillionär mit aufwendigem Lebensstil und Begründer einer Gruppe namens YIHAT (Young Intelligent Hackers against Terror) mitteilte, soll die Initiative mit der neuen Site ein Gesicht bekommen und jedermann animieren, an der Initiative teilzunehmen.
Unbescheiden strahlt "Dr. Kimble" höchstselbst vom Bildschirm, sobald die kill.net.-Seite aufgerufen ist. Zum "I want you!" Uncle Sam herausgeputzt, ruft der geltungsbedürftige Internetneureiche Gleichgesinnte zum Kampf gegen das Böse auf.
Nach eigenen Angaben YIHAT hat für diese Zwecke fünf Investoren mobilisiert und einen eigenen Fond gegründet, der die Hacker oder Informanten bei ihren Aktivitäten finanziell unterstützen soll. Der Fond verwaltet nach Angaben von Schmitz 500.000 Dollar. Zurzeit besteht die am 15. September diesen Jahres gegründete YIHAT aus 31 Hackern aus neun verschiedenen Ländern.
Wer zur Kerntruppe der YIHAT gehören will, muss jeden Tag 20 Applikationen zur Terrorbekämpfung liefern. Wie diese Anwendungen aussehen sollen und wie sich mit ihnen die Geldquellen der Terroristen finden lassen sollen, teilte Schmitz nicht mit.
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