Dienstag, 18. September 2018

Flugroboter in Bau und Industrie Wie Drohnen sich jetzt wirtschaftlich nützlich machen

Der "Journalist" im Einsatz: Eine Kameradrohne für professionelle Filmaufnahmen.
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Der "Journalist" im Einsatz: Eine Kameradrohne für professionelle Filmaufnahmen.
Die Zukunft surrt leise heran. Na ja, nicht ganz leise. Nach einigen Minuten Flug stört der "Journalist" die Nachbarn doch so sehr, dass sie fragen, wie lange das noch dauert. Das liegt weniger am Eigengeräusch des Elektromotors als an den von Schutzringen um die vier Rotoren verstärkten Windgeräuschen.

Der "Journalist" ist eine mit einer Kamera bestückte Drohne - oder ein Flugroboter, wie der Hersteller Spectair es neben "Multikopter" und zehn weiteren Alternativen zum kriegsbelasteten Namen zu nennen bevorzugt. Voll automatisiert wie ein richtiger Roboter ist das Gerät allerdings nicht - nur eben unbemannt. Ein Pilot ist schon noch nötig, um den "Journalist" fernzusteuern, und in der Regel auch ein zweiter, der sich auf die Kamera konzentriert.

Spectair wiederum ist nach eigenen Angaben "das größte Unternehmen im deutschen Flugrobotermarkt". Was nicht viel heißt, denn dieser Markt ist ja die Zukunft, also noch jung. Dennoch kann Spectair viel darüber verraten, wie die neue Technik bereits jetzt die Wirtschaft verändert - diesseits der Zukunftsfantasien, die von Amazon Börsen-Chart zeigen über Google Börsen-Chart zeigen bis zur Deutschen Post Börsen-Chart zeigen allerlei Großkonzerne ins Schwärmen bringen.

Flugregeln beachten: Der Betrieb von Drohnen ist streng reguliert
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Flugregeln beachten: Der Betrieb von Drohnen ist streng reguliert
40 Beschäftigte zählt die vor drei Jahren gegründete Düsseldorfer Firma, die neben den eigenen Geräten vor allem ihre Dienste anbietet: das Know-how um den richtigen Einsatz der Drohnen, einschließlich aller Rechtsfragen. "Für so einen Multikopter gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für einen Airbus A380", erklärt Vertriebsleiter Fabian Kreye.

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