Mittwoch, 19. Dezember 2018

Ex-Telekomchef bleibt bei seinem Rückzug René Obermann lehnt Aufsichtsratsvorsitz von ThyssenKrupp ab

Rückzug aus dem ThyssenKrupp-Aufsichtsrat: Ex-Telekom-Chef René Obermann

Der frühere Telekom-Chef René Obermann will nicht Aufsichtsratsvorsitzender des führungslosen Ruhrkonzerns Thyssen-Krupp werden. Das hat manager magazin online aus Aufsichtsratskreisen erfahren. Entsprechende Anfragen habe Obermann abgelehnt, heißt es weiter. Er wolle bei seinem angekündigten Rückzug aus dem Gremium zum Ende August bleiben.

Damit ist Thyssenkrupp Börsen-Chart zeigen nach dem Rückzug des Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Lehner weiter auf der Suche nach einem Nachfolger. Lehner hat angekündigt, sein Mandat zum Ende des Monats abzugeben. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Heinrich Hiesinger war Anfang Juli zurückgetreten.

Beide Führungsfiguren nannten als Grund für ihre Entscheidung die mangelnde Unterstützung durch die Hauptaktionäre, die Krupp-Stiftung und den Finanzinvestor Cevian. Als kommissarischer Vorstandschef ist CFO Guido Kerkhoff ernannt worden.

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