Montag, 19. November 2018

EXKLUSIV Bernhard Pellens hofft auf "Konsens" im zerstrittenen Gremium Neuer Chefkontrolleur von ThyssenKrupp fordert bessere Zusammenarbeit

ThyssenKrupp: "Teilungsplan ist eine gute Ausgangsbasis"

Der neue Aufsichtsratschef von ThyssenKrupp, Bernhard Pellens, fordert seine Kollegen zu einer besseren Zusammenarbeit auf als in der Vergangenheit. Der Teilungsplan von Vorstandschef Guido Kerkhoff sei "eine gute Ausgangsbasis", sagte Pellens in seinem ersten Interview in seiner neuen Funktion. Jetzt müsse der Aufsichtsrat "die Vor- und Nachteile der Details gut abwägen. Man werde versuchen, "das im Konsens zu tun." Der 62-Jährige verstehe sich als "ordnende Hand".

Der Dax-Konzern will sich in eine "Industrials AG" mit 90.000 Beschäftigten und 16 Milliarden Euro Umsatz sowie in eine "Materials AG" mit 40.000 Beschäftigten und 18 Milliarden Euro Umsatz aufspalten. Pellens, im Hauptberuf Professor für Internationale Unternehmensrechnung an der Universität Bochum, gehört dem ThyssenKrupp-Aufsichtsrat seit mehr als 13 Jahren an und war im September überraschend an die Spitze des Gremiums gerückt, nachdem sich kein externer Kandidat für den Posten gefunden hatte.

Pellens wolle seine Vorlesungen "ganz normal weiter" halten, sagte er dem manager magazin. Er sei "leidenschaftlich gern" Hochschullehrer. "Das ist meine Passion." Derzeit sei er "durchschnittlich zweimal pro Woche" in der Konzernzentrale. "Den Rest erledige ich von zu Hause aus per Telefon und E-Mail".

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