Donnerstag, 29. September 2016

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SpaceX, Tesla, Hyperloop Die Welt des Elon Musk

Der neue Star unter den US-Unternehmern ist ein Südafrikaner. Elon Musk hat bereits Onlinehandel, Raketentechnik, Autoindustrie und die amerikanische Energieversorgung umgekrempelt. Jetzt will er in Kalifornien auch Schnellzüge und Flugzeuge überflüssig machen. Ein Überblick.

Hamburg - Elon Musk ist begeistert. "El miedo no anda en burro", was soviel bedeutet wie die "Angst reitet nicht auf einem Esel", twittert er, sei der "beste Spruch aller Zeiten". Der Unternehmer, der mehrfach die Furcht vor einer Pleite erleben musste, weiß wohl, wovon er spricht.

Und seine mehr als 300.000 Twitter-Follower? Sie glauben es auch zu wissen. Einer fragt: "Und was reitet sie dann?" Eine eigene Antwort bleibt der 42-Jährige Unternehmer und Milliardär zwar schuldig. Das macht aber nichts. Hat doch ein anderer Follower die Antwort schon parat: "Oh ja, die Angst sollte etwas Besseres reiten ;o)", schreibt er.

Und spätestens jetzt sind sich wieder alle einig: Was Elon Musk sagt, macht Sinn. Denn an Fortbewegungsmitteln, die besser wären als ein Esel, mangelt es in der Welt des Seriengründers nicht.

Im Gegenteil: Die Angst, aber auch andere Passagiere, haben sogar die Wahl zwischen einem batteriebetriebenen Sportflitzer, einer landefähigen und somit wieder verwendbaren Rakete oder einer Hypertempokapsel. Letzteres Projekt hatte Musk schon vor einem Monat ebenfalls über Twittter angekündigt. Jetzt hat er den so genannten "Hyperloop" im Silicon Valley auch offiziell präsentiert.

Wenn Musk wie inzwischen üblich von seinen Projekten twittert und spricht, sorgt dies schon seit Längerem bei Fachleuten für Staunen, bei Laien für Verwunderung und bei Anlegern für Begeisterung. So vervierfachte sich nicht nur der Aktienkurs seines Elektroautobauers Tesla Börsen-Chart zeigen dank einer schwarzen Zahl in der Bilanz seit Jahresbeginn. Auch der Kurs des von ihm mit gegründeten und von seinem Cousin geleiteten Energieversorgers SolarCity Börsen-Chart zeigen legte seit der Erstnotiz Ende vergangenen Jahres eine Verdreifachung hin.

Grund genug, einmal einen Blick auf die Welt des 42-Jährigen Visionärs zu werfen.

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