Samstag, 17. November 2018

Solarworld Asbeck will Solarsparte von Bosch

Sonnenkönig in Shopping-Laune: Solarword-Chef Frank Asbeck will die Solarsparte von Bosch
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Sonnenkönig in Shopping-Laune: Solarword-Chef Frank Asbeck will die Solarsparte von Bosch

Kaum ist der Schuldenschnitt bei den Aktionären durch, ist Solarworld-Chef Frank Asbeck schon wieder in Shopping-Stimmung. Objekt seiner Begierde: Die Solarsparte von Bosch.

Bonn - Nach dem mühsam beschlossenen Schuldenschnitt schaltet das Photovoltaik-Unternehmen Solarworld wieder auf Wachstum. Unternehmenschef Frank Asbeck bekundete im "Handelsblatt" Interesse an einer Übernahme der zum Verkauf stehenden Solarsparte des Bosch-Konzerns.

"Wir sind in guten Gesprächen und es wäre richtig, wenn hier der Grundstock für eine zukunftsfähige deutsche Solarindustrie geschaffen werden könnte." Der Stuttgarter Konzern hatte im Frühjahr angekündigt, sich von seiner Solarsparte zu trennen.

Doch bis es zum Zusammenschluss der beiden Schwergewichte in der deutschen Solarbranche kommen könnte, muss Solarworld erst die Restrukturierung auch juristisch abschließen. Denn trotz der großen Zustimmung von Aktionären zum Rettungsplan drohen Anfechtungsklagen einiger Aktionäre gegen die Beschlüsse der Hauptversammlung vom Mittwoch. Dazu haben sie einen Monat Zeit.

Solarworld erwartet laut Zeitung deshalb, dass die Rettungsaktion erst zwischen November 2013 und Februar 2014 beendet sein wird.

mihec/dpa-afx

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