Dienstag, 20. November 2018

Anlagenbauer SMS Group Firma von Ex-BDI-Präsident Weiss erneut in Schieflage

Heinrich Weiss (Bild Archiv) vor dem Schild des Familienuntenehmens

Der Anlagenbauer SMS Group, der dem ehemaligen BDI-Präsidenten Heinrich Weiss (75) und seiner Familie gehört, verliert trotz Sparprogramm weiter Geld. Wie das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe (Erscheinungstermin: 18. Mai) schreibt, hat das Unternehmen nach internen Prognosen vom vergangenen Herbst im Jahr 2017 vor Steuern einen mittleren zweistelligen Millionenverlust erwirtschaftet. Auch die freien Finanzmittel des Stahlwerksausrüsters sind den Unterlagen zufolge deutlich geschrumpft. SMS selbst äußerte sich nicht dazu.

Wie es in dem Bericht mit Verweis auf interne Unterlagen des Unternehmens weiter heißt, ist die Produktion trotz vorangegangener Sparprogramme nicht ausgelastet. Auch verdiene der Konzern mit vielen Aufträgen kein Geld.

Mithilfe der Unternehmensberatung McKinsey will SMS nun die Kosten bis 2021 um 6 Prozent senken. Vorstandschef Burkhard Dahmen hatte im April verkündet, von 4100 Stellen in Deutschland 570 abbauen zu wollen.

Die SMS Group, die sich als weltweit führender Partner in der Metallindustrie bezeichnet, beschäftigt nach eigenen Angaben 13.900 Mitarbeiter und machte 2016 einen Umsatz von gut 3 Milliarden Euro.

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