Freitag, 17. August 2018

Triebwerkhersteller spart noch mehr Rolls-Royce will 4000 weitere Jobs streichen

Ein Arbeiter begutachtet ein neuartiges Flugzeugtriebwerk vom Typ Rolls-Royce Trent XWB

Der problembelastete britische Triebwerkhersteller Rolls-Royce Börsen-Chart zeigen verschärft sein Sparprogramm offenbar massiv. Um den Gewinn zu steigern, sollten jetzt 4000 weitere Stellen wegfallen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Unternehmenschef Warren East hätte seit seinem Antritt im Jahr 2015 damit jetzt insgesamt 10.000 Stellen auf die Streichliste gesetzt. Der unter anderem mit General Electric Börsen-Chart zeigen, Pratt & Whitney und MTU Börsen-Chart zeigen konkurrierende Konzern hatte zuletzt rund 50.000 Mitarbeiter.

Mit dem verschärften Sparkurs sollen die jährlichen Kosten um weitere 300 bis 400 Millionen Pfund gedrückt werden. Das wäre mehr, als Experten bisher erwartet hatten. Der weitere Stellenabbau soll dem Bericht zufolge bereits am Donnerstag veröffentlicht werden. Das Unternehmen wollte die Informationen nicht kommentieren.

Der seit 2015 amtierende Unternehmenschef Warren East kämpft mit verschiedenen Herausforderungen - unter anderem mit Fehlern in Triebwerken, die beim Boeing -Prestigeflieger 787 "Dreamliner" eingesetzt werden.

rei/Reuters

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH