Mittwoch, 7. Dezember 2016

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Vorstand hält an Strategie fest Investoren-Kritik kratzt Osram-Chef nicht

Leuchtet bei Investoren schon längst nicht mehr so hell: Die Strategie des Lichtspezialisten Osram ist umstritten

Der Lichtspezialist Osram will trotz Investorenkritik an seiner neuen Konzernstrategie festhalten. "Das ist alles gut überlegt, und deshalb wird es keine Abstriche geben", sagte Unternehmenschef Olaf Berlien "Handelsblatt". Nach Verkündung der Strategie, die Investitionen von insgesamt drei Milliarden Euro vorsieht, war der Aktienkurs um knapp 30 Prozent gefallen. Die Fondsgesellschaft Union Investment fordert, die Pläne für eine neue Chipfabrik in Malaysia bis zur Hauptversammlung im Februar zu stoppen, hatte manager magazin Mitte November exklusiv berichtet.

Der Aufsichtsrat habe für das Werk ein Ausbauvolumen von bis zu einer Milliarde Euro genehmigt, sagte Berlien. Dieses werde "abhängig von der Marktentwicklung in mehreren Stufen" umgesetzt. Der Manager räumte ein, dass die neue Strategie auch Risiken berge.

Osram-Chef räumt Fehler ein und spricht von neuen Risiken

Hält an Strategie fest: Osram-Chef Berlien
Bislang sei das Unternehmen stark von der Restrukturierung geprägt gewesen. Mit der Abspaltung des traditionellen Geschäfts sei diese aber praktisch beendet. "Wir wandeln uns somit zu einer Wachstumsaktie und haben damit ein anderes Risikoprofil - größere Chancen bedingen auch ein höheres Risiko."

Berlien räumte Fehler bei der Kapitalmarktkommunikation ein. Diese sei "nicht optimal" gewesen. Es solle nun mehr Updates für die Investoren geben.

Für das traditionelle Geschäft mit den Glühbirnen gibt es nach seinen Angaben eine große Zahl von Interessenten. "Im neuen Jahr werden wir entscheiden, mit wem wir intensiver verhandeln." Als Kaufpreis erwarte er einen dreistelligen Millionenbetrag.


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rei/dpa-afx

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