Samstag, 2. Juli 2016

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Konkurrenz für Kaffeeimperium  Dieser Amerikaner legt sich mit dem Reimann-Clan an 

Wer auf dem lukrativen US-Kaffeemarkt um die Gunst der Kunden kämpft
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Kaffee-Spezialitäten sind nicht nur in San Francisco schwer angesagt. Von Washington über Philadelphia bis New York schwappt derzeit eine Craft-Coffee-Welle über die USA. In den Tassen keine Allerwelts-Kaffees, wie man sie bei McDonalds oder Starbucks schon zigfach getrunken hat.

Bei Edelläden wie Intelligentsia Coffee, Strumpton, Blue Bottle, La Colombe oder Sightglass wird Kaffee als Gesamtkunstwerk zelebriert: brasilianischer Fazenda Sertaozinho in riesigen gläsernen Glaskolben frisch aufgebrüht. Äthiopische Yirgacheffe Koke Bohnen, für ein sanfteres Aroma über Nacht eingeweicht. Und es wird dafür gesorgt, dass die Kaffeetrinker genau wissen, von welcher fair betriebenen Plantage die guatemaltekischen Huehuetenango Chichimes Bohnen stammen, die gerade durch den aromatechnisch optimal geformten Filter tropfen.

Hohe Kaffeekunst, für die viele Kunden klaglos hohe Preise zahlen. Sechs Dollar pro Tasse Kaffee oder hippem-Kaffeegetränke wie Espresso Tonic oder einen Cold Brew aus dem Zapfhahn sind keine Seltenheit.

Nachdem der Craftbeer-Boom die US-amerikanische Brauereilandschaft durchgewirbelt hat, ist nun der Craft-Coffee-Boom in vollem Gange. Und anders als beim Biergeschäft, wo die Großkonzerne von der Craft-Welle ziemlich überrascht wurden, wollen Konzerne bei der neuen Kaffee-Welle von Anfang an mitmischen.

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