Dienstag, 20. November 2018

General Electric - Luftfahrt und Medizintechnik sorgen für Lichtblick Siemens-Rivale GE mit größtem Kurssprung seit drei Jahren

General Electric: Die Kraftwerksparte von GE leidet weiterhin, doch bei der Medizintechnik und im Luftfahrtgeschäft gibt es Hoffnung

Durchatmen und neue Hoffnung bei General Electric: Der seit Monaten unter Druck stehende Siemens-Rivale hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal auf 369 Millionen Dollar verdreifacht und damit die Markterwartungen übertroffen. Die Aktien des Mischkonzerns stiegen am Freitag an der Wall Street zeitweise um mehr als 7 Prozent. Das ist der größte Kurssprung der GE-Aktie seit drei Jahren.

Ein starkes Luftfahrt- und Medizintechnikgeschäft hilft GE über einen Ergebniseinbruch in seiner größten Sparte hinweg. Im ersten Quartal erhöhte sich das Ergebnis auf 369 Millionen Dollar, das war mehr als dreimal soviel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf knapp 29 Milliarden Dollar, wie der US-Industriekonzern am Freitag mitteilte.

Kraftwerksparte bleibt unter Druck - wie bei Siemens

Während GE auch im Verkehrstechnikgeschäft deutlich zulegen konnte, steht die Kraftwerkssparte weiter unter Druck. Dort fiel das Ergebnis um 38 Prozent, der Siemens-Rivale sprach von einem weiterhin herausforderndem Umfeld.

Wenig rosig lief es auch im Öl- und Gasgeschäft mit einem deutlichen Gewinnrückgang. Der Konzern bekräftigte dennoch seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr eines Gewinns je Aktie von 1,00 bis 1,07 Dollar je Aktie. Finanzchefin Jamie Miller hatte jedoch schon im Februar gewarnt, dass das Ergebnis am unteren Ende der Spanne liegen werde.

la/dpa/reuters

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH