Donnerstag, 22. November 2018

Chemchina spricht mit Großaktionärin Klatten Chinesen wollen Krisenfirma SGL Carbon kaufen

SGL Carbon macht ihr nicht viel Freude: Großaktionärin Susanne Klatten

Der staatliche Chemiekonzern Chemchina ist am Technologieunternehmen SGL Carbon interessiert, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 27. Mai) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Chemchina-Chairman Ren Jianxin, so das Blatt, soll schon diverse Gespräche mit SGL-Carbon-CEO Jürgen Köhler und Großaktionärin Susanne Klatten geführt haben.

Die krisengeschüttelte Wiesbadener Firma, deren Eigenkapital bedrohlich gesunken ist, will sich von ihrem Hauptgeschäft mit Grafitelektroden trennen, das unter einem ruinösen Preiskampf leidet. Dazu soll die Sparte bis Ende Juni via Carve-out verselbständigt werden. Parallel wurden Informationspakete an potenzielle Interessenten, Wettbewerber und Finanzinvestoren verschickt. Man warte nun auf "unverbindliche" Angebote.

Chemchina, berichtet das manager magazin weiter, würde am liebsten die komplette Firma übernehmen, sei aber offen für alles. Das Grafitelektrodengeschäft würde gut zur 2011 von den Chinesen erworbenen Beteiligung Elkem passen. Klatten ließ mitteilen, als "weltweit tätige Unternehmerin" rede sie "regelmäßig" mit internationalen Investoren.

Chemchina: Der Siegeszug von Chinas aggressivstem Konzern

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Juni-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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