Mittwoch, 20. März 2019

Bayer-Aktie stürzt nach Urteil gegen Monsanto ab Wie ein Urteil zehn Milliarden Euro Börsenwert auslöschen kann

Unkrautvernichter Glyphosat wird versprüht: Ein US-Urteil gegen den Glyphosat-Hersteller Monsanto hat den Börsenwert des Monsanto-Käufers Bayer zum Wochenstart um zehn Milliarden einbrechen lassen

6. Teil: Welche Linie fährt Bayer?

Monsanto und Bayer bleiben stramm bei ihrer Verteidigungslinie. Sie verweisen auf "mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die US-Umweltbehörde EPA, die Nationalen Gesundheitsinstitute und Aufseher weltweit" die zu dem Schluss gekommen seien, dass Glyphosat sicher sei und es keinen Krebs verursache.

Dem entgegen steht jedoch insbesondere die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den den Unkrautvernichter 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen einstufte.

Der Saatguthersteller hat bereits angekündigt, Berufung einzulegen und Roundup auch in Zukunft "nachdrücklich verteidigen" zu wollen.

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