Donnerstag, 14. Dezember 2017

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Verdacht der Korruption Was wir bislang über den Airbus-Skandal wissen

Airbus-Chef Tom Enders im Kreis von möglichen Kunden: Airbus soll zur Erlangung von Aufträgen über Tarnfirmen Schmiergeld an politische Entscheider im Ausland gezahlt haben

Schwarze Kassen, Milliardenaufträge, Betrug, Bestechung - der Skandal bei Europas größtem Luftfahrtkonzern Airbus beherrscht die Schlagzeilen. Der Skandal könnte das wichtigste Gemeinschaftsunternehmen der EU mit 134.000 Beschäftigten und 67 Milliarden Euro Jahresumsatz bis ins Mark erschüttern. Lesen Sie die derzeit wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Skandal.

Warum poppt der Skandal jetzt hoch?

Schon seit Jahren und gleich in mehreren Ländern (Frankreich, Großbritannien, Österreich, Deutschland) ermitteln Behörden und Staatsanwaltschaften gegen den Luft- und Raumfahrtkonzern - unter anderem wegen des Verdachts des Betrugs, der Bestechung und der Untreue.

Die Münchener Staatsanwaltschaft scheint mit ihren seit mindestens fünf Jahren währenden Ermittlungen so weit zu sein, dass sie bald Anklage erheben werde, berichtet unter anderem der "Spiegel". Die Ermittler in München bestätigten lediglich: "Wir wollen das Verfahren demnächst abschließen."

Aber was wirft man Airbus konkret vor?

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