Freitag, 9. Dezember 2016

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Auch Daimler unter Verdacht Airbus-Manager kommen wegen möglichen Insiderhandels vor Gericht

Großraumjet A380: Gravierende Verkabelungsprobleme

Wussten sie von gravierenden Problemen beim Großraumflugzeug A380 und trennten sich deshalb von Aktienpaketen? Sechs teils ehemalige Airbus-Manager kommen wegen des Verdachts auf Insiderhandel vor Gericht - auch Ex-Großaktionär Daimler soll sich verantworten.

Hamburg - Gut ein halbes Dutzend ehemalige oder noch amtierende Manager des Flugzeugbauers Airbus müssen sich vom 3. Oktober an vor dem Strafgericht Paris wegen des Verdachts auf Insiderhandel verantworten, berichtet "Der Spiegel".

Den Männern, darunter Verkaufschef John Leahy und der Chef der Elbe Flugzeugwerke Andreas Sperl, wird vorgeworfen, sie hätten von den gravierenden Verkabelungsproblemen beim Großraumflugzeug A380 gewusst, als sie sich Anfang 2006 im Vorfeld einer Gewinnwarnung von Aktien des damaligen Mutterkonzerns EADS trennten.

Ähnliche Vorwürfe erhebt die französische Justiz gegen die früheren Großaktionäre Daimler Börsen-Chart zeigen und den Medienkonzern Lagardère Börsen-Chart zeigen. Auch sie sollen sich in dem Prozess verantworten.

Die betroffenen Unternehmen und Führungskräfte bestreiten jegliches Fehlverhalten. Ein Airbus-Sprecher zeigte sich gegenüber dem "Spiegel" zuversichtlich, dass die Angeklagten freigesprochen werden.

ts/Der Spiegel

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