Freitag, 6. März 2015

Orders aus Schwellenländern HeidelbergCement im Exporthöhenflug

Zementtransporter von HeidelbergCement: Gewinn zuletzt gesteigert

Deutschlands größter Zementhersteller wird internationaler: HeidelbergCement machte zuletzt so gute Geschäfte mit Kunden in den Schwellenländern, dass der Industrieriese deutlich mehr Gewinn erwirtschaftet hat als im Vorjahr. Der Aktienkurs des Unternehmens steigt deutlich.

Hamburg - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im Schlussquartal 2012 vor allem dank der weiterhin guten Nachfrage in den Schwellenländern mehr verdient als ein Jahr zuvor. Zudem profitierte HeidelbergCement von seinem strikten Sparkurs. Der operative Gewinn vor Abschreibungen (Ebitda) sei nach vorläufigen Zahlen um 8,2 Prozent auf 691 Millionen Euro gestiegen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Heidelberg mit. Im Vorjahreszeitraum waren es 639 Millionen Euro.

Der Umsatz kletterte von Oktober bis Dezember um 6,5 Prozent auf 3,495 Milliarden Euro. Bei allen Kennzahlen übertraf das Unternehmen die Schätzungen der Analysten. Dazu beigetragen hätten Nordamerika, Asien und Afrika. Der Absatz bei Zement ging um 2,1 Prozent auf 21,9 Millionen Tonnen zurück. Für das laufende Jahr erwartet der Baustoffkonzern eine Fortsetzung der positiven Entwicklung in Asien, Afrika, Nordamerika sowie Russland. Das Europageschäft werde hingegen schwach bleiben mit Ausnahme des Heimatmarktes Deutschland sowie Skandinavien.

Nicht zuetzt deshalb treibt HeidelbergCement offenbar auch sein Sparprogramm kräftig voran. ür den Zeitraum 2011 bis 2013 will der im Dax Börsen-Chart zeigen notierte Konzern nun gut eine Milliarde Euro einsparen, wie HeidelbergCement am Donnerstag mitteilte. 2012 reduzierte der Konzern die Kosten um 384 Millionen Euro, etwa genauso viel wie ein Jahr zuvor. Bereits bei Vorlage der Zahlen für das Gesamtjahr 2011 im vergangenen März hatte der Konkurrent des französischen Baustoffkonzerns Lafarge und des Schweizer Unternehmens Holcim sein Einsparziel für die drei Jahre von ursprünglich 600 Millionen auf 850 Millionen Euro angehoben.

Weniger ausgaben will HeidelbergCement Börsen-Chart zeigen unter anderem im Einkauf, aber auch die Kosten für Energie senken. Baustoffkonzerne zählen zu den energieintensiven Unternehmen.

kst/dpa-afx

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