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30.01.2013
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Stahlwerke von ThyssenKrupp
ArcelorMittal holt Nippon Steel mit ins Boot

ThyssenKrupp-Zentrale in Essen: Bis zum Herbst soll der Verkauf der Stahlwerke abgeschlossen sein
dapd

ThyssenKrupp-Zentrale in Essen: Bis zum Herbst soll der Verkauf der Stahlwerke abgeschlossen sein

Bewegung im Verkaufsprozess für die Thyssenkrupp-Werke in den USA und Brasilien: Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal will Kreisen zufolge nun gemeinsam mit Nippon Steel für das US-Stahlwerk des angeschlagenen Industriekonzerns bieten.

Brasilia/Essen/Luxemburg - Die japanischen Konzerne Nippon Steel, Sumitomo Metal sowie JFE Holdings sind nach Informationen der Tageszeitung "Nikkei" ebenfalls an einem Kauf des ThyssenKrupp-Werkes in Alabama in den USA interessiert. Wie das Wirtschaftsblatt berichtete, zählen die japanischen Unternehmen nunmehr zum Interessentenkreis um den Stahlriesen ArcelorMittal, das brasilianische Unternehmen Compañía Siderúrgica Nacional (CSN) und den US-Konzern Nucor.

Auch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf informierte Kreise über ein Interesse von Nippon Steel Chart zeigen an der Fabrik. ArcelorMittal Chart zeigen und Nippon Steel hätten ein nicht bindendes Angebot für das US-Werk in Alabama über 1,5 Milliarden US-Dollar abgegeben, so Bloomberg. Das Angebot von JFE Holdings soll laut "Nikkei" ein getrenntes Gebot sein. Anleger begrüßten die neue Wendung, die Aktie legte knapp einen Prozent zu.

Anfang Januar hatte der Branchenprimus ArcelorMittal mitgeteilt, dass er ein Angebot für die Anlage in Alabama abgegeben habe. Medienberichten zufolge soll der Konzern damals die gleiche Angebotssumme auf den Tisch gelegt haben. Bindende Angebote könnten noch bis Mitte Februar eingereicht werden, meldet Bloomberg weiter. Insgesamt könnten die beiden Werke für drei bis fünf Milliarden Dollar verkauft werden, hieß es.

Auch der brasilianische Konzern Compañía Siderurgica Nacional (CSN) hat Medienberichten zufolge eine Offerte für das US-amerikanische Werk sowie für einen Mehrheitsanteil an dem ThyssenKrupp-Werk in Brasilien abgegeben. Der Konzern soll sich bereits umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro für die hochdefizitären Stahlwerke geliehen haben. Ebenso wird dem US-Konzern Nucor ein Interesse an dem US-Werk der Deutschen nachgesagt.

Die beiden Stahlwerke haben sich für den Konzern als Milliardengrab erwiesen. Bislang hat ThyssenKrupp sechs Milliarden Euro auf die beiden Standorte abgeschrieben. Vorstandschef Heinrich Hiesinger hatte sich bei der Hauptversammlung vor gut zwei Wochen zuversichtlich gezeigt, den Verkauf der Werke bis zum Herbst abschließen zu können.

mg/dpa-afx/afp

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