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29.01.2013
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Tiefrotes Schlussquartal
Konzernumbau belastet Philips

 Philips-Chef Frans van Houten: "Mit dem Verkauf machen wir einen weiteren Schritt beim Umbau des Lifestyle-Bereichs"
dapd

Philips-Chef Frans van Houten: "Mit dem Verkauf machen wir einen weiteren Schritt beim Umbau des Lifestyle-Bereichs"

Philips steckt mitten in einem tiefgreifenden Konzernumbau. Das drückt den Elektronikkonzern im vierten Quartal tief in die Verlustzone. Für 2013 ist Vorstandschef Frans van Houten zuversichtlich, zumal er sich jetzt vom Unterhaltungselektronikgeschäft getrennt hat.

Amsterdam - Der Elektronikkonzern Philips treibt den Konzernumbau voran und verkauft sein Audio- und Videogeschäft für 150 Millionen Euro an die japanische Funai Electric. Damit verabschiedet sich Philips nach dem Ausstieg aus dem TV-Geschäft von einem weiteren Traditionsbereich.

Künftig haben die Niederländer an klassischen Elektrogeräten nur noch solche für den Haushalt im Angebot - etwa Toaster, Rasierer und Kaffeemaschinen. "Mit dem Verkauf machen wir einen weiteren Schritt beim Umbau des Lifestyle-Bereichs", erklärte Philips-Chef Frans van Houten anlässlich der Vorlage der Quartalsbilanz.

Im vierten Quartal rutschten die Niederländer erwartungsgemäß wegen Sonderposten in die Verlustzone. Philips Chart zeigen will sich künftig auf profitablere Geschäftsfelder konzentrieren. Das nun an Funai weitergereichte Geschäft mit Kopfhörern, Lautsprechern und Projektoren soll Philips aber noch Lizenzeinnahmen einbringen.

Hohe Sonderbelastung aus Kartellstrafe

Der Umsatz stieg im Schlussquartal von 6,7 Milliarden Euro im Vorjahr auf 7,2 Milliarden Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank der Gewinn von 503 auf 50 Millionen Euro. Unter dem Strich stand nach einem Verlust von 160 Millionen Euro nun ein Fehlbetrag von 355 Millionen Euro.

Dahinter stecken Sonderlasten von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro. So hat die Europäische Union Philips eine Kartellstrafe in Höhe von 509 Millionen Euro für Absprachen im Fernsehgeschäft aufgebrummt, hinzu kamen dann noch Umbaukosten. Philips baut aktuell rund 6700 Stellen ab. Schwerpunkte des Umbauprogramms sind das Geschäft mit Gesundheitstechnik und die Lichtsparte.

Für das laufende Geschäftsjahr gab sich der Konzern optimistisch, die gesetzten Finanzziele zu erreichen. Das Umsatzwachstum werde zwar zunächst moderat bleiben, doch in der zweiten Jahreshälfte anziehen.

mg/rtr/dpa-afx

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