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17.01.2013
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Trotz Rekordergebnis
Würth-Gruppe verpasst Umsatzziel

Logo der Firma Würth: Doch keine zehn Milliarden Euro Umsatz in 2012
AP

Logo der Firma Würth: Doch keine zehn Milliarden Euro Umsatz in 2012

Die Würth-Gruppe hat wegen des schwachen Südeuropageschäfts das Umsatzziel von zehn Milliarden Euro knapp verfehlt. Seine Gewinne steigerte der Dübel- und Schraubenhändler allerdings deutlich. 2013 will der Konzern nun "auf Angriff spielen".

Künzelsau - Der Schrauben- und Dübelhändler Würth ist 2012 von der Staatsschuldenkrise in Südeuropa gebremst worden. Nach dem vorläufigen Jahresabschluss stiegen die Erlöse zwar um 2,9 Prozent auf den Rekordwert von 9,98 Milliarden Euro, wie die Würth-Gruppe in Künzelsau mitteilte.

Damit war das Wachstum allerdings geringer als erwartet und lag auch unter den Raten in den Jahren zuvor. Eigentlich wollte Würth 2012 die Zehn-Milliarden-Grenze knacken. Das Verfehlen des Umsatzziels führte das Unternehmen in erster Linie auf den Umsatzrückgang in Südeuropa zurück.

Der Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, Robert Friedmann, sagte, zwar hätten die meisten Geschäftsbereiche 2012 Wachstum verzeichnet. Doch seien einige Gesellschaften hart vom wirtschaftlichen Einbruch in Südeuropa betroffen. Für 2013 gelte es, in Wachstumsfeldern und -regionen "auf Angriff zu spielen". Als Beispiel nannte er die Chemiebranche. In stagnierenden Märkten sei dagegen Sparen angesagt.

Investition in chemische Dübel

Bereits im Dezember hatte Würth einen Vertrag zur Übernahme des Chemieunternehmens Chemofast Anchoring mit Sitz in Willich am Niederrhein unterzeichnet. Chemofast Anchoring entwickelt und produziert chemische Mörtelmassen, sogenannte chemische Dübel. Chemische Befestigungslösungen gelten als Wachstumsmarkt in der Branche.

Das Betriebsergebnis wird den Angaben zufolge deutlicher wachsen als der Umsatz und zwar auf 410 bis 420 Millionen Euro, nach 395 Millionen Euro im Vorjahr. Das würde einem Zuwachs von rund 3,6 bis zu 6 Prozent bedeuten. Die Zahl der Mitarbeiter sank weltweit um 1,4 Prozent auf 65.169.

krk/dapd

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