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17.01.2013
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Auslieferungsbilanz
Airbus will Rekordjahr nochmals steigern

Airbus Zukunftsvision: Mehr Auslieferungen im neuen Jahr 2013
Airbus

Airbus Zukunftsvision: Mehr Auslieferungen im neuen Jahr 2013

Doppeltiefschlag für Boeing: Erst ketten Behörden weltweit den eigenen Prestigeflieger 787 Dreamliner an den Boden, dann meldet der Erzrivale Airbus aus Europa auch noch Topgeschäfte für 2012. Airbus lieferte 585 Maschinen aus - ein Rekord. 2013 soll es noch besser werden.

Toulouse - Die EADS-Tochter Airbus will die Flugzeugproduktion nach dem Rekordjahr 2012 weiter ausbauen. Im laufenden Jahr soll die Zahl der ausgelieferten Maschinen auf mehr als 600 wachsen, gab Airbus-Chef Fabrice Brégier am Donnerstag in Toulouse bekannt.

Im vergangenen Jahr lieferte die wichtigste Tochter des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS Chart zeigen 588 Maschinen aus, deutlich mehr als die 534 aus dem Vorjahr und damit ein neuer Bestwert. Zugleich verzeichnete Airbus unter dem Strich 833 neue Aufträge. Stornierungen sind dabei schon herausgerechnet.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 89 Käufer beliefert worden, darunter 17 neue Kunden. In den Büchern hat Airbus 4.682 Bestellungen im Wert von 638 Milliarden US-Dollar (487 Milliarden Euro), nach eigenen Angaben branchenweiter Rekord. Beim Marktanteil lag der europäische Konzern 2012 allerdings erstmals seit neun Jahren hinter dem US-Rivalen Boeing. Für die verkauften Flugzeuge bezifferte Airbus seinen Marktanteil auf 41 Prozent.

455 Mittelstreckenflieger ausgeliefert

Grundlage des Erfolgs bleiben die Mittelstreckenflieger der A320-Familie. Von diesen Flugzeugen lieferte Airbus 455 Maschinen aus. Im Rekordjahr 2011 waren es noch 421 Maschinen gewesen. Beim Flaggschiff A380 schaffte Airbus das eigene Ziel von 30 ausgelieferten Flugzeugen, vier mehr als im Vorjahr.

Der Militärtransporter A400M soll nun nach zahlreichen Verzögerungen im ersten Quartal dieses Jahres seine Zulassung bekommen. Die erste Auslieferung an die französische Armee plant Brégier für das zweite Quartal.

Gleichzeitig kündigte der Flugzeugbauer an, die Listenpreise für seine Flieger von diesem Januar an im Schnitt um 3,6 Prozent zu erhöhen. Der Preis für das doppelstöckige Airbus-Flaggschiff A380 steigt von 389,9 Millionen auf 403,9 Millionen US-Dollar (303,9 Millionen Euro). Für den modernisierten Mittelstreckenjet A320neo werden statt 96,7 Millionen nun 100,2 Millionen Dollar fällig. Allerdings werden diese Preise tatsächlich kaum bezahlt. Bei Flugzeugbestellungen sind Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich.

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