Mittwoch, 5. August 2015

Alle Artikel und Hintergründe

Schifffahrt Doppelspitze für Reederbündnis Hapag-Lloyd und Hamburg-Süd

Containerschiff der Reederei Hamburg Süd im Hamburger Hafen: Familie Oetker prüft eine mögliche Fusion ihrer Tochterfirma mit Hapag-Lloyd

Die Reedereien Hapag-Lloyd und Hamburg Süd haben noch vor ihren Fusionsgesprächen die künftige Führung geklärt. Nach einem möglichen Zusammenschluss soll das gemeinsame Unternehmen von einer Doppelspitze der bisherigen Chefs gelenkt werden.

Hamburg - Die Reedereien Hapag-Lloyd und Hamburg Süd wollen ihre Chefs nach einer möglichen Fusion behalten. Demnach werden im Fall der Fusion der bisherige Hapag-Lloyd-Chef Michael Behrendt (61) und Hamburg-Süd-Vormann Ottmar Gast (60) gleichberechtigt an der Spitze des Konzerns stehen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (18. Januar) im Handel ist.

Behrendt könnte internen Planungen zufolge nach rund zwei Jahren den Vorsitz des Aufsichtsrats übernehmen, den derzeit der ehemalige Lufthansa-Chef Jürgen Weber (71) innehat.

Die beiden Schifffahrtsunternehmen hatten Mitte Dezember Sondierungsgespräche zu einer möglichen Fusion angekündigt. Sie starten noch im Januar. Die Verhandlungen sollen nach Informationen des manager magazins zunächst klären, mit welchen Synergien bei einem Zusammenschluss zu rechnen wäre.

Erst danach will die Oetker-Familie entscheiden, ob sie wirklich eine Fusion ihrer Tochterfirma Hamburg Süd mit dem Hamburger Konkurrenten Hapag-Lloyd anstrebt.

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH