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23.12.2012
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Schwaches zweites Halbjahr
Lanxess kämpft um Gewinnversprechen

Gegenwind im zweiten Halbjahr: Lanxess-Chef liefert den versprochenen Gewinn nur unter Anstrengungen ab
DPA

Gegenwind im zweiten Halbjahr: Lanxess-Chef liefert den versprochenen Gewinn nur unter Anstrengungen ab

Lanxess-Chef Axel Heitmann liefert seinen Aktionären den versprochenen Rekordgewinn offenbar nur mit Mühe ab. Der Ertrag steigt seinen Worten zufolge lediglich um einen Wert am unteren Ende der erwarteten Wachstumsspanne.

Frankfurt/Main - Der Chemiekonzern Lanxess bleibt trotz unruhigem Umfeld in der Erfolgsspur. 2012 würden wie angekündigt neue Bestmarken erreicht, sagte Vorstandschef Axel Heitmann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er fügte hinzu: "Das wird das beste Ergebnis in unserer Geschichte, auch wenn wir uns bis zum Schluss anstrengen müssen."

Der Konzern hatte für 2012 zwischen 5 und 10 Prozent mehr Gewinn als im Vorjahr prognostiziert. Landen werde man "eher am unteren Ende dieses Korridors", sagte Heitmann. Das zweite Halbjahr sei auch an Lanxess Chart zeigen nicht spurlos vorüber gegangen. "Das stürmische Wachstum unserer Kunden in der Automobilindustrie ist vorerst vorbei", sagte Heitmann und fügte hinzu: "Der Start ins Jahr 2013 wird unruhig, so viel ist jetzt schon klar."

Im dritten Quartal war der Konzerngewinn des Dax-Konzerns gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf 94 Millionen Euro eingebrochen. Der Konzernumsatz sank um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. 2011 hatte Lanxess mit 506 Millionen Euro ein Drittel mehr verdient als im Vorjahr. Der Umsatz legte um 23,2 Prozent auf knapp 8,8 Milliarden Euro zu.

RAG-Stiftungschef Müller will nicht mit Lanxess zusammengehen

Der neue Chef der RAG-Stiftung, Werner Müller, ist derweil gegen eine Verbindung der beiden Chemiekonzerne Evonik und Lanxess. "Das ist definitiv kein Thema", sagte Müller den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Ein Zusammengehen würde "weder Evonik noch Lanxess gerecht". In der Vergangenheit war wiederholt über einen Zusammenschluss der beiden Chemiekonzerne spekuliert worden.

Der frühere Bundeswirtschaftsminister ist seit dem 1. Dezember neuer Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung zur Abwicklung des deutschen Steinkohlebergbaus. Die Stiftung ist Mehrheitseigentümerin des Essener Spezialchemiekonzerns Evonik.

Die Evonik-Eigner hatte im Sommer den Börsengang von Evonik wegen zu niedriger Gebote der Investoren auf Eis gelegt. Das sei "unglücklich gelaufen", sagte Müller. Es wäre von Vorteil gewesen, "mit zumindest einem kleineren Anteil an der Börse notiert zu sein, um dann später nachlegen zu können". Man habe aber die Anteile auch nicht verramschen können. Die Frage nach einem Börsengang im Jahr 2013 ließ Müller offen.

nis/dapd/dpa

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