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11.12.2012
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Austrian Airlines
Lufthansa-Tochter streicht 150 Stellen

Maschinen der Lufthansa und ihrer Tochter AUA: Geschlichtet und gespart
AP

Maschinen der Lufthansa und ihrer Tochter AUA: Geschlichtet und gespart

Die Lufthansa-Tochter AUA soll weiter sparen. Im neuen Jahr streicht die österreichische Fluglinie dafür 150 Stellen in der Verwaltung. In Deutschland hat sich die Lufthansa indes mit ihren Flugbegleitern auf Gehaltserhöhungen geeinigt.

Wien/Frnakfurt - Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) streicht weitere 150 Arbeitsplätze in der Verwaltung. Zugleich würden Dopplungen in Verwaltung, Technik und Flugbetrieb abgebaut, teilte das Unternehmen am Dienstag in Wien mit. Die Kürzungen sollen Einsparungen von mehr als zehn Millionen Euro bringen. Die Umsetzung ist für das kommende Jahr geplant.

"Das harte Marktumfeld lässt uns keine Wahl", sagte AUA-Chef Jaan Albrecht. Man müsse vor allem "jene organisatorischen Dopplungen, die wir seit Jahren kennen", beseitigen. So wird die Flugleitzentrale, die bisher auf zwei Standorte verteilt ist, am Drehkreuz Wien gebündelt. In Innsbruck wird die Zentrale für die gesamte Flugadministration angesiedelt.

Verschiedene Aufgaben der Wartungssparte werden bei der AUA-Tochter Tyrolean zusammengeführt, die bereits den Flugbetrieb der AUA übernommen hat. Für den Abbau von bis zu 150 der zuletzt noch 6320 Arbeitsplätze soll ein Sozialplan eingerichtet werden. Details müssten allerdings noch mit den Betriebsräten ausgearbeitet werden, schreibt die AUA.

Lufthansa legt Tarifkonflikt bei

Unterdessen ist der Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihren 18.000 Flugbegleitern endgültig beigelegt. In einer Urabstimmung unter den Mitglieder der Gewerkschaft Ufo sprachen sich 85,08 Prozent für das vom ehemaligen Wirtschaftsweisen Bert Rürup vermittelte Ergebnis der Schlichtung aus. "Wir sind überzeugt, dass dieser Abschluss ein guter Grundstein für eine langfristige und solide Tarifarbeit sein wird", erklärte der Vorsitzende der Flugbegleiter-Gewerkschaft, Nicoley Baublies, am Dienstag.

Die Lufthansa hatte sich im November mit der Gewerkschaft Ufo auf Gehaltserhöhungen um 3,95 Prozent bei einer Laufzeit von zwei Jahren geeinigt. Dabei hatte sie einen Rückschlag bei ihrem Sparkurs in Kauf genommen, um den von spektakulären Streiks begleiteten Tarifkonflikt zu beenden. Neben der Gehaltserhöhung im Januar sollen die 18.000 Stewardessen und Stewards einen zweijährigen Kündigungsschutz und eine Einmalzahlung erhalten.

Die Lufthansa Chart zeigen bezifferte das Abschlussvolumen auf 4,6 Prozent und die Mehrkosten für den Konzern auf 33 Millionen Euro. Die Gewerkschaft hatte Gehaltserhöhungen von fünf Prozent bei einer Laufzeit von 15 Monaten gefordert.

krk/dpa/rtr

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