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27.11.2012
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Geschäftsflieger
Bombardier erhält Schweizer Großauftrag

Learjet von Bombardier: Die Kanadier führen den Markt für Geschäftsflieger an
Bombardier

Learjet von Bombardier: Die Kanadier führen den Markt für Geschäftsflieger an

Der Marktführer für Geschäftsflieger meldet den zweiten Rekordauftrag binnen weniger Monate. Bombardier hat eine Bestellung über 142 Businessjets vom Charterflieger Vistajet aus der Schweiz aufgenommen. Der Gesamtwert beläuft sich auf sechs Milliarden Euro.

Montréal - Der kanadische Zug- und Flugzeughersteller Bombardier hat aus der Schweiz einen Milliardenauftrag für Geschäftsreisejets erhalten. Der Geschäftsreiseanbieter Vistajet habe 56 Bombardier-Global-Jets fest bestellt und Kaufoptionen für weitere 86 Exemplare erworben, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Die Aktie legte um bis zu 10 Prozent zu.

Laut Bombardier ist dies der größte Auftrag für Business-Jets in der Unternehmensgeschichte. Im Juni hatte das Unternehmen bereits Anteil an einem Auftrag des US-Milliardärs Warren Buffet über mehrere Milliarden Dollar. Wenn Vistajet alle Optionen ausübt, hat der neue Auftrag den Angaben zufolge laut Listenpreis einen Gesamtwert von 7,8 Milliarden US-Dollar (6,0 Milliarden Euro). Davon entfallen 3,1 Milliarden Dollar auf die verbindlich bestellten Maschinen.

Vistajet mit Sitz in der Schweiz ist mit 50 Flugzeugen auf dem Geschäftsreisemarkt in aller Welt aktiv. Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit 25.000 Fluggästen. Beim Wachstum setzt das Unternehmen zunehmend auf die Schwellenländer.

Bombardier Chart zeigen ist drittgrößter Flugzeughersteller nach Boeing Chart zeigen und Airbus sowie Marktführer im boomenden Geschäft mit Businessjets. Zu dem Konzern gehört seit 1990 auch die US-Marke Learjet. Außerdem fertigen die Kanadier zunehmend kleinere und mittlere Verkehrsflugzeuge. In der Bahnsparte, die auch in deutschen Werken Züge produziert, sieht Bombardier sich ebenfalls als weltweiter Marktführer. Diese Position wird jedoch inzwischen von der aufstrebenden chinesischen Bahnindustrie angegriffen.

Seinen Ursprung hat das Unternehmen in der Konstruktion von Schneemobilen. Dieses Geschäftsfeld wurde ebenso aus dem Konzern getrennt wie die Rüstungssparte.

ak/dpa-afx

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